Fresh, Baby!
Flipper | Heute früh war ich schwimmen. Wunderbar! Gemütliche 2.500 Meter, habe auch die Kurzflossen ausprobiert. Sensationell. Fühle mich nicht nur wie Flipper. Ich bin Flipper.

Der Vorsatz „früh hin, früh weg“ ist auch gelungen. Um 8:30 Uhr war ich im Becken, um 9:30 Uhr wieder raus. Das war auch die Zeit, zu der die Leute mit den Klappliegen und den Kühltaschen das Freibad betraten. Gleichzeitig nahm der Sicherheitsdienst mit gefährlich aussehenden, Schrank-artigen Männern seinen Dienst auf.
Fresh, Baby! | Ich werde die kommenden Tage in der Frischeabteilung der Metro verbringen. Die habe ich heute besichtigt und muss sagen: wunderbar weitläufig, kühle Temperaturen, flanieren zwischen Fisch, Gemüse und Rinderlende ist sehr angenehm; ideal, um die heißen Tage zu verbringen. Ich klemme mir eine Kioskdose weiße Mäuse unter den Arm und ziehe einen Hausmeisterkittel drüber. Merkt keiner.
#serviceblog | Hinweis des Hauses: Gutes Wetter, um die Winterjacken und Wolldecken mal durchzuwaschen, mit Schnelltrocknung in der Sonne. Da ist man in einem Tag mit allem durch.
Gelesen und angeguckt | Polnische Parlamentsmitglieder haben zu ihrer Vereidigung bunte Kleider angezogen und sich so aufgestellt, dass sie die Regenbogenflagge bilden. Kleine Botschaft an ihren homophoben Präsidenten Andrzej Duda. | Mein lieber Herr Gesangsverein: Die hessische Gemeinde Jossgrund hat einen Penisbrunnen vor ihre Kirche gebaut. Nur die Fontäne hätten sie anders platzieren können. Aber was weiß ich schon. | Als Wildschweine ihrem Mann beim Nackt-Sonnenbad die Laptoptasche klauten, hat Adele Landauer Fotos gemacht. |
Corona-Service | David Hugendick kommentiert die Forderung, man solle den Corona-Leugnern und Lügenpresse-Rufern zuhören und mit ihnen ins Gespräch kommen:
Je pompöser dieses Zuhören nun eingefordert wird, desto unklarer wird ohnehin, was aus diesem Vorgang überhaupt erfolgen soll: Entweder das Zuhören ist eine symbolische, paternalistische Geste, die letzthin die Demonstranten zu emotional verwirrten, launenhaften Kindern verniedlicht, die nach etwas mehr Anerkennung ihrer Sorgeberechtigten rufen. Oder das Zuhören wird zum relativistischen Wahrheitsprinzip selbst erhoben, an dessen Ende alles nur noch in „Meinungen“ aufgeht und im Zweifel die Ansicht eines Virologen gleichberechtigt neben der des Mannes steht, der glaubt, Angela Merkel sei von Echsenmenschen gesteuert oder womöglich selbst einer.
Corona-Demos: Nicht schon wieder zuhören
Die New Yorkerin Heather Hogan erkrankte im März an Covid-19 – und erzählt von ihrem Weg ohne Happy End. Sie leidet seit der Infektion an POTS, einer orthostatischen Dysregulation: Ihr Herz-Kreislauf-System funktioniert sich nicht mehr richtig.



















