Draußen nur Kännchen Kaffeehaus mit ♥

Geschäftigkeit und herbstliche Gemütlichkeit

4. 11. 2026 2 Kommentare Aus der Kategorie »Tagebuchbloggen«

Jahreszeitliches | Als ich gestern zum Kunden fuhr, war es erstaunlich kalt. Ich trug Wintermantel und Schal. Auf dem Rückweg warnte das Auto bei vier Grad.


Geschäftliche Lage | Die Auftragsentwicklung ist recht erquicklich. Das stimmt mich fröhlich und hoffnungsvoll, besonders nach dem ersten Halbjahr 2026. Es war das schwierigste Zeit in zehn Jahren Selbstständigkeit.

Das Jahr zuvor, 2025, war schon kein gutes Jahr. Allerdings hatte ich mich seinerzeit mit einer Bürgermeisterkandidatur beschäftigt und das nicht so sehr bemerkt. Während der Kandidatur habe ich weiter als Organisationsberaterin gearbeitet, sogar kostendeckend – was ich mir selbst hoch anrechne. Ich betrieb schließlich zwei Vollzeitjobs nebeneinander. Deshalb war ich danach auch ein bisschen müde. Nachdem im September die Wahl gelaufen war, schlief ich erstmal, im realen und im metaphorischen Sinne, und als ich wieder erwachte, war nicht nur ein bisschen Wirtschaftkrise, sondern richtig viel Wirtschaftskrise.

Man kann sich das vorstellen wie in einer Einkaufsstraße: Normalerweise sitze ich in meinem Laden, arbeite mit verschiedenen Kunden und draußen ist einiges los. Immer mal wieder bleiben Leute am Schaufenster stehen, einige kommen herein, etliche kaufen etwas.

Im ersten Halbjahr 2026 hingegen wehten Heuballen durch die Straßen. Ab und an wurde ein Stock gegen das Fenster geweht, ein Kehrwagen fuhr vorbei. Ein paar Stammkunden kamen, aber mit gekürztem Budget. Ich beschäftigte mich damit, den Keller aufzuräumen, durch mein Angebot zu feudeln, das Schaufenster zu modernisieren und mich weiterzubilden.

Ende August vermeldete die Presse: Deutscher Wirtschaft geht es wieder besser. Ich hätte es schon drei Wochen vorher sagen können. Denn seit Anfang August kamen wieder Leute am Schaufenster vorbei. Es gab seinerzeit nur wenige Aufträge, aber ich spürte Bewegung: Kontaktaufnahmen, Anfragen, Gespräche, vorsichtige Terminklärungen, leise Ankündigungen.

Ich freue mich nun sehr, dass sich der Ausblick gerade positiv gestaltet. Für das erste Quartal 2027 steht schon Erfreuliches in den Auftragsbüchern. Das stimmt mich fröhlich.


Netzwerkwoche | Diese Woche ist Netzwerkwoche. Dienstagabend: Treffen des Frauennetzwerks Haltern am See. Am Mittwoch Clubabend mit dem Agora Club Tangent Dortmund. Für Donnerstagabend haben die Landfrauen Haltern am See alle Frauen der Stadt zu einem Workshop eingeladen. Dort werde ich mal vorbeischauen.

Das Dortmunder Forum Frau und Wirtschaft hat bereits zu zwei Events Anfang des Jahres eingeladen – allerdings bin ich beide Male auf Geschäftsreise (siehe der erfreuliche Punkt „Geschäftliche Lage“).


Und sonst | Wir hatten Besuch. Das war sehr schön.

Ein gedeckter Tisch in einer Wohnküche. Es sind tiefe und flache Teller gedeckt. Herzen stehen uf dem Tisch. Im Hintergrund die zusammengewürfelte Küchenzeile mit einem Topf auf dem Herd. Das Licht ist warm. Es sieht gemütlich aus.

Ich habe die erste Kürbissuppe des Jahres gekocht. Jetzt ist wirklich Herbst. Drei Tage später sprach ich schon über Kekse. Der Weg von der Herbstsuppe zur Weihnachtsbäckerei wird dieses Jahr kurz sein.


Serviceblog Reiseübelkeit | Auf meiner Reise von Haltern nach Karlsruhe probierte ich eine Funktion in meinem Telefonino, einem iPhone, aus: „Fahrzeug-Bewegungshinweise“. Wenn man das einstellt, bewegen sich während einer Auto- oder Bahnfahrt Punkte auf dem Bildschirm. Das soll Reiseübelkeit reduzieren. Ich kann noch kein endgültiges Urteil abgeben, es könnte aber sein, dass es wirkt. Werde weitere Tests vollziehen.

Pfad: Einstellungen – Bedienungshilfen – Bewegung – Fahrzeug-Bewegungsweise: „in Fahrzeug automatisch“ auswählen.


Schweine | Das Pionierschwein hat eine kahle Stelle im Fell: Pilzinfektion. Wir cremen es. Pilzinfektionen sind einerseits häufige Erkrankungen bei Meerschweinen. Andererseits sind sie auch immer ein Zeichen, dass das Immunsystem geschwächt ist. Das Pionierschwein ist nicht mehr das jüngste: Das genaue Alter kennen wir nicht, es ist sicherlich schon fünf oder älter. Ich fühle leichte Sorge, ob es durch den Winter kommt.

Schweine im Nebel:

Foto des Gartens mit Rasen und Schweinestall, davor Hütten. Die Meerschweine sitzen im Stall und vor dem Stall. Es ist neblig und ungemütlich.
Kommentare

2 Antworten: Bestellung aufgeben ⇓

  1. Das mit dem belebten Geschäft freut mich ganz außerordentlich.

  2. heibie sagt:

    Dieses iPhone-Reisübelkeitsding erleichtert hier zwei Familienmitgliedern auch schon eine Weile die Autofahrt. Wurde für gut befunden.

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