Draußen nur Kännchen Kaffeehaus mit ♥

Ich besitze vieles, aber eines nicht: einen Ganzkörperspiegel.

Zum einen, weil meine Eitelkeit nur mäßig ausgeprägt ist, zum anderen, weil ich eine Terrassentür habe.

Schaue ich von innen hinaus, sehe ich meinen Garten, schaue ich allerdings von außen ins Haus, sehe ich mich. Also trete ich morgens bisweilen auf die Terrasse, nehme fünf, sechs Schritte Abstand und begucke mich im Spiegel der Glastür. Praktisch: Ich merke, wie warm oder kalt es ist und ob es regnet.

Seit Frühling ist, treffe ich morgens dabei eine Frau aus dem Nachbarhaus. Sie steht mit Zahnbürste auf ihrem Balkon, Luftlinie 40 Meter, ist nicht immer vollständig bekleidet, und guckt in die Gegend. Manchmal trinkt sie einen Kaffee. Oder räkelt sich.

Als sie das erste Mal nur einen BH trug, war sie, glaube ich, etwas verschämt. Ich, Turnhallen-Umkleide-erprobt und gegenüber dem Anblick von Frauen jeglicher Formen und Bekleidungszustände maximal gleichgültig, winkte jedenfalls freudig. Sie winkte aber nicht zurück.

Ich bin  grundsätzlich der Meinung, dass Menschen ihren Balkon betreten dürfen, wie sie möchten. Nackt oder in Lack oder im Bademantel, das ist mir wurscht, ich fühle mich da nicht belästigt. Ich grüße halt einfach, so gehört sich das.

Was ich mich allerdings frage, ist, ob die Nachbarin sich wundert, was ich morgens Komisches auf meiner Terrasse tue. Wahrscheinlich hält sie mich für ziemlich verschroben.

Es gibt eine Sache, die mich derzeit mit großer Freude erfüllt: Vor einer Woche habe ich wieder mit dem Joggen begonnen und bin direkt sechseinhalb Kilometer durchgelaufen.

Über den Winter war ich viel krank. Fünf, sechs Erkältungen hatte ich, im September lag ich das erste Mal flach, dann im November, im Dezember, im Januar und im März. Zwischendurch immer mal allgemeines Kopfschmerzschniefleiden. Sehr unerfreulich, wohl das Ergebnis einer ungünstigen Gemengelage.

Seit ich Handball-Rentnerin bin und nicht mehr regelmäßig trainieren muss, kuriere ich Erkältungen immer aus. Das hat sich diesen Winter bewährt: Nach zwei, manchmal drei Wochen Sportlosigkeit konnte ich im Fitti direkt wieder an die Vor-Schnuppen-Leistung anknüpfen (beginne ich hingegen zu früh, zieht sich das länger hin, röchelnd über den Crosstrainer gebeugt).

Vergangene Woche war ich dann das erste Mal wieder draußen laufen. Seit meinem Umzug habe ich eine neue Haus-Lauf-Strecke. Leider gibt sie mir nur die Möglichkeit, entweder zwei Kilometer oder sechseinhalb zu laufen (oder zehn, aber das lassen wir zunächst außer Acht); vormals konnte ich zum und im Park mehrere Wege, Pfade und Schleifen kombinieren, so dass fast alles zwischen drei und neun Kilometern möglich war.

Nach der ersten 6,5-Kilometer-Runde hatte ich vergangene Woche Muskelkater aus der Hölle. Die Oberschenkel waren tagelang Pudding. Das kenne ich aber von Jogging-Einstiegen aus vorangegangenen Jahren. Einmal muss ich immer leiden.

Heute dann die zweite Runde (nach Yoga und Fitti zwischendurch). Ich war sogleich zwei Minuten schneller, und Schmerzen hatte ich auch keine – alles ganz geschmeidig. Es ist erstaunlich, wie gut der Körper sich an Belastungen erinnert, an die er mal gewöhnt war.

Das Irre: alles vor dem Frühstück. Ich wage kaum zu denken, was nach zwei Käsebrötchen möglich ist.

//*geht Supernessy-Cape bügeln

Im Januar schrieb ich schon einmal über meinen Weg zum Bäcker.

Seinerzeit lag Schnee, und ich war durchs Gegriesel zum Backparadies gestapft, um Brötchen zu holen. Am Freitag lag kein Schnee – im Gegenteil: Es war bester Sonnenschein, und ich entschied mich, eine kleine Runde durchs Dorf zu drehen.

Dortmund-Schüren, Fachwerkhaus an der Emscher

Dortmund-Schüren, Backsteinhaus mit Aufschrift "Apotheke"

Dortmund-Schüren, Sportplatz, durch zwei Bäume hindurch fotografiert

Dortmund-Schüren, Grünzeug, das aus einer Mauer wächst

Dortmund-Schüren, Haus aus Natursteinen mit Fenstern mit Fensterläden
Ein Dortmunder Ritter muss dieses Wochenende ohne sein Schild auskommen. Er scheint mir nicht viel benutzt: Entweder wurde er schnell besiegt, oder er ist so ein furchtloser Recke, dass sich niemand an ihn herantraut.

Dortmund-Schüren, Ritterschild für Kinder, auf dem Boden neben einem Zaun

Den Friedhof hier im Ort mag ich sehr. Er liegt, umsäumt von Bäumen, zwischen Emscher, Spielplatz und Kirchengemeinde. Im Frühjahr blühen unter den Bäumen Krokusse und viele kleine, wilde Blumen.

Dortmund-Schüren, Friedhof. Baumbestandene Allee.

Dortmund-Schüren, Trampfelpfad neben Hecken

Dortmund-Schüren, Fachwerkhaus an Straße
Der Bäcker hatte morgens um zehn übrigens nur noch zwei Brötchen. Freundlich und geschäftstüchtig, wie er ist, verkaufte er stattdessen aber einzelne Scheiben frisches Brot, die er dann abwog. So konnte allen geholfen werden – und alle Hungrigen konnte heute wiederkommen, um die Brötchen zu kaufen, die sie gestern haben wollten.

Die Twitterlieblinge 04/2015:

https://twitter.com/zirkuspony/status/585049125420425216

https://twitter.com/ohaimareiki/status/585071067762466816

https://twitter.com/_ungenau_/status/585324496804061185

https://twitter.com/VolkerGoebbels/status/585399405349621760

https://twitter.com/karstenloh/status/586066636039401472

https://twitter.com/nichtschubsen/status/586154563666841600

https://twitter.com/BiIIMurray/status/586214016596504576

https://twitter.com/bloggdoch/status/588427356613771264

https://twitter.com/ohaimareiki/status/590029574366461952

Es geht nicht anders.

Es ist völlig undenkbar, in Dortmund zu wohnen und nichts am BVB zu finden. Es ist einfach nicht möglich.

Schon allein, weil man ja niemals alleine wohnt. Irgendwo in der Nähe wohnen andere Leute, und die sind BVB-Fans. Die kommen dann und sagen: Hier, du, am Samstag ist Fußball bei uns. Kommste gucken, ne. Und dann kommste gucken. Weil: Is hier so.

Erst bist du nur wegen der Geselligkeit dabei, und weil’s Gegrilltes gibt. Dann gehst du das erste Mal ins Stadion, trittst durch den Aufgang auf diese Südtribüne, und dann bist du drin. Echt jetzt, dann ist es vorbei, dann geht’s nicht mehr anders, dann bist du drin in dieser BVB-Sache. Dann hast du plötzlich einen Schal und ein Trikot und ein Käppi, und die Leute fragen dich nicht mehr, ob du zum Fußballgucken kommst, sondern du sagst: Am Samstag wie immer, ne? Ich bring Bier mit.

https://twitter.com/dieliebenessy/status/593101352089292801

Wenn dann aber sowas kommt wie gestern, wie dieses Pokalhalbfinale, dann braucht es keine Wort mehr. Dann ist sowieso alles klar und abgemacht. Dann packst du um 20 Uhr dein Täschchen, steckst fünf Flaschen Bier rein und stapfst rüber. Darüber muss vorher niemand reden. Das ist blindes Verständnis.

Natürlich muss alles so sein wie beim letzten Sieg. Gleiche Leute, gleiche Kutte, gleiches Warmlaufen, gleiche Sitzordnung. Glückshaarspange und Glücks-BH. Und jeder seinen Stadionbecher.

Mats-Hummels-Becher mit Abnutzungserscheinungen
Mein Mats-Hummels-Becher ist nur noch wenig Mats Hummels. Aber es steckt noch alles in ihm! In Dortmund fightet selbst ein Becher bis zum Schluss.

Ein Buch über den Baikalsee, das Leben in einer Holzhütte und das einfache Leben:

Tessain: In den Wäldern Sibiriens - Cover

 

Darum geht’s:

Sylvain Tesson, französischer Reisender und Schriftsteller, zieht für sechs Monate in einer Blockhütte an den Baikalsee. „Einfach mal weg sein: die Einladung, ein anderes Leben zu führen“, das ist es, was er möchte.

Das nächste Dorf ist fünf Tagesmärsche entfernt, um Tesson herum: nur Schnee, Eis, der See, Wald und ab und an ein Vogel. Die Temperaturen liegen im Winter bei minus 30 Grad, ein Ofen beheizt die Hütte.

Gefällt’s?

Nein, tut mir leid. Gefällt nicht. Sylvain Tesson verbringt Monate in Einsamkeit, erlangt offensichtlich jedoch keinerlei Erkenntnisse. Er beschreibt lediglich seinen Alltag, er hackt Holz, geht auf den See hinaus, ab und an besteigt er einen Berg, marschiert zu seinem nächsten Nachbarn oder bekommt Besuch.

Vielleicht liegt die mangelnde Relevanz seiner Ansichten daran, dass er sich quasi unentwegt mit Alkohol zukippt. Es scheint fast so, als hätte der Autor sich nur zurückgezogen, um seiner Alkoholsucht zu frönen: Entweder trinkt er alleine oder mit Besuch, auf jeden Fall erwähnt er sein Trinken ohne Unterlass, er säuft Wodka, Bier und Cognac.

Tessain: In den Wäldern Sibiriens - beispielhafte Seite

 

Steigt Tesson mal in seine Gedankenwelt hinab, ist sie verworren; vielleicht kommt man ihm näher, wenn man das Buch betrunken liest. Das könnte helfen.

Alternative:

Hauke Trinks Dessen Tagebuch über eine Forschungsreise in die Polarnacht – Trinks ist Physikprofessor und Extremforscher – ist weitaus ergiebiger, kurzweiliger und sympathischer.

Das Buch wurde mir zur Rezension zur Verfügung gestellt. Ich rezensiere nur Bücher, die ich mir auch gekauft hätte.

Es ist erstaunlich, was man mit Tanz alles tun kann.

Ich selbst hatte mit dieser Art von Bewegung immer wenig am Hut. Ein Grundkurs in der Tanzschule, als Teenager. Erst mit keinem, dann mit einem schwitzigen, jede Woche im selben Polyester gekleideten Tanzpartner. Das war nicht schön, für uns beide nicht. Man attestierte mir zudem, ich sei hüftsteif. Ein Urteil, das ich nicht so ganz annehmen kann und das ich irgendwann revidieren werde, dessen bin ich mir sicher. Mir fehlte bislang nur die Gelegenheit.

Ich habe mich seinerzeit zunächst anderen Sportarten verschrieben; Hobbys, in denen ich kurzfristig größere Erfolge erzielen konnte.  Seither bin ich, mit Tanz konfrontiert, immer wieder aufs Neue erstaunt, wie schön diese Form des Ausdrucks ist. Zum Beispiel in der aktuellen Inszenierung des Dortmunder Balletts: Drei Streifen Tanz.

Es heißt zwei „Drei Streifen“, aber es gibt nur zwei Teile, dafür im ersten Teil mit drei Pärchen, nacheinander. Jeweils Mann und Frau, und sie tanzen, sanft und zärtlich, bald innig und wild, wütend einander zugetan, abweisend und liebevoll vor einem ganz schlichten Bühnenbild, die einen nur zum Klavier, die anderen zu Rockmusik. Schön ist das, richtig schön und sehr intim.

Wenn ich mir so etwas anschaue, eine Vorführung oder auch einen Film, neige ich immer dazu, mich selbst dort zu sehen, in einer derartigen Situation, direkt oder im übertragenen Sinne. Das geht wirklich ans Herz.

Der zweite Teil ist anders. Dort wird ein Film nachgetanzt: das Piano. Ich bin dahingehend nicht so bewandert, ich dachte zunächst: Hä? Was spielen die im Wald Klavier?, aber dann habe ich es verstanden. Das war auch sehr schön, eine Erzählung, und verwunderlich ist, wie man eine ganze Handlung, einschließlich aller Gefühle, nur durch den Körper vermitteln kann. Das hat mir gut gefallen.

Im Grunde tanzt man ja auch viel zu wenig im Leben.

Montagsmorgens habe ich nun immer einen Termin: Ich gehe turnen. Im Fitti, mit einer Begleitung.

Meine Begleitung, nennen wir sie Richard, steht ebenso wie ich zwischen zwei Jobs. Im Gegensatz zu mir ist er bis zum Stellenwechsel kein Teilzeit-, sondern Vollzeitrentner – und hat deshalb Bedarf an regelmäßigen Vormittagsterminen, damit er weiß, wo ihm der Kopf steht. Vor lauter Freizeit.

Als Inhaberin eines Serviceblogs bin ich gerne bereit, ihm unter die Arme zu greifen. Wir treffen uns also immer Montagsmorgens, um aktiv und dynamisch in die Woche zu starten.

Unsere Dynamik wird von den zahlreich anwesenden, tatsächlichen Rentnern beflügelt. Um 10 Uhr morgens reißen wir den Altersschnitt im Fitti rasant nach unten, 70 Prozent der Anwesenden sind über 70. Das Generationenturnen ist prima:

Die Rentner bekommen etwas zu gucken und zu bereden, denn die älteren Damen freuen sich über Richard, die älteren Herren über mich, rein optisch zunächst, das ist ganz offensichtlich, aber auch inhaltlich. Sie beziehen uns gerne in ihre Gespräche ein. Es geht um Erfahrungsaustausch zwischen den Generation und darum, was man noch alles kann und was man damals konnte, wie ich das in meinem Alter mit dem Fahrradfahren halte, ob ich schon durch die Ardennen geradelt sei – nein? „Das solltest du tun, ich habe das damals gemacht, aber pass auf deinen Hintern auf, meiner brannte wie Feuer“, sagt er, wohingegen sie erwidert, ich solle besser wandern, aber nicht mit dem Partner, das gebe nur Knatsch, „mein Mann lief mir immer einen Kilometer voraus, jetzt ist er tot, damals hat die Wanderei fast zur Scheidung geführt, lass dir sich das einen Rat sein.“

Im Gegensatz zu den Feierabendsportlern, die allabendlich verbissen ihr Pensum abstrampeln, sehen die Rentner das Fitti eher als Begegnungszentrum. Ihre Muße überträgt sich auf mich, auf Richard und auf alle Anwesenden. Selbst Vormittags-Pumper, die vereinzelt im Hantelbereich stöhnen, beteiligen sich an Themen, die ich ihnen nie zugetraut hätte. Zuletzt tauschten sich zwei Maximalbemuskelte mit zwei Rentnerinnen zum Thema „Badeperlen“ aus, welche duftiger und welche schaumiger sind, für Erwachsene und für Kinder und für samtene Haut.

Wir stärken die Bauchmuskeln und reden dabei weiter – über Zaunaufbau, Bauarbeiten („Mein Sohn baut sich ein Dach über die Veranda“), und über den Kita-Streik, der die Rentner ebenso hart trifft wie Eltern, weil sie seit Wochen ständig auf ihre Enkel aufpassen müssen – was sie natürlich gerne tun, aber anstrengend ist es schon. Um die Aufpasserei in Zukunft durchzustehen und damit sie sich auch in einem Jahr noch in einen Sandkasten hocken können, halten sie sich im Studio fit – und müssen nun in die Beinpresse.

Ich verabschiede mich nach Hause, in den Garten. Das Gespräch setzen wir kommende Woche fort, morgens um 10. Denn das Leben braucht Struktur und einen dynamischen Wochenstart.

Literarischer Roman über drei Generationen, die auf der Hofstatt Pildau wohnen.

Vorläufige Chronik des Himmels über Pildau - Cover

 

Darum geht’s:

Jasper Honigbrod ist sechs Jahre alt. Er wohnt mit seinem Vater Max und seinem Opa Ludwig auf dem Bauernhof Pildau.

Die Drei leben autark. Es gibt kaum Berührungspunkte mit anderen Menschen. Jasper verlebt eine fantastische Kindheit – in jeglicher Hinsicht: Der Hof ist eine eigene Welt für ihn. Es gibt die Hofstange, die jedes Jahr gelängt wird – zu Ehren der Jungfrau Maria und aus allerlei anderen, eher weltlichen Gründen. Ab und zu kommt die Lene-Mama, eine Freundin des Vaters, und irgendwann wohnt auch Lada auf dem Hof, ein kleines Mädchen, das – aus Gründen – nach einem Auto benannt ist.

Max Scharnigg erzählt aus der Sicht Jaspers, kapitelweise auch aus der Vergangenheit Ludwigs und Lenes. Wir erfahren, wie die Rüben-Erntemaschine The Original Pildauer erfunden wurde, und wie man Kinder erziehen kann.

Und? Gut?

Ja. Das Buch erschließt sich allerdings erst langsam. Zu Beginn habe ich mich des Öfteren gefragt: Mmmh? Worauf läuft’s hinaus? Wovon leben die eigentlich? Das ist doch alles irgendwie … Quatsch.

Nee, ist es nicht.

Vorläufige Chronik des Himmels über Pildau

 

Die Geschichte läuft immer knapp am realen Leben vorbei. Das ist gewollt und das ist gut so. Denn so ist die kindliche Wahrnehmung; da fehlen manchmal Versatzstücke, damit es wirklich schlüssig ist; der Schwerpunkt liegt auch nicht immer auf dem, was Erwachsene wichtig finden, sondern was für Jasper im Fokus steht.

Ab und an finden sich außerdem wirklich schöne Sätze und Wörter. So beschreibt Jasper seinen Vater als einen „unentwegt in Fußnoten denkenden Mann“ (S.21), und die Leute sterben nicht einfach:

Der Großvater Honigbrod hatte den Fisch gefangen, als er selbst noch jung war, in einem Altwasser, das es nicht mehr gibt. „Das Altwasser ist verlandet, und der Altopa wird bald verhimmelt sein“, so pflegte er bisweilen den Verlauf der Zeit festzustellen, wenn er unseren Klappkalender in der Küche einen Monat weiterdrehte, worauf mein Vater, der sonst ein weitgehend unaufmerksamer Mensch war, sich gezwungen sah, eine Geräusch zu machen, irgendeines, das die lange Sekunde nach einer großen Wahrheit auffüllte.“ (S.21)

Großvater Honigbrod – damit verrate ich nicht zu viel – verhimmelt tatsächlich im Laufe der Geschichte, im wahrsten Sinne des Wortes. Überlegen Sie schon einmal, wie das passieren kann, denn damit ist genug gesagt.

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Ich rezensiere nur Bücher, die ich mir auch so gekauft hätte.  



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