Serviceclub-Flausch | Mein Serviceclub hat eine schöne Tradition: Ein geflügeltes Nashorn geht um. Wer es hat, lädt zwei Damen aus dem befreundeten Ladies‘ Circle ein – und nimmt ein Mitglied aus dem eigenen Club mit. So ergab sich am Sonntag ein schöner Frühstückstisch in meiner alten Hood Dortmund-Hörde.


Die Menschen dazu sind auf Instagram zu sehen. Sehr fein: Das Café hatte alkoholfreien Sekt – für Autofahrerinnen und Schwangere. Das Angebot haben wir gerne angenommen.
Broterwerb | In den vergangenen Wochen haben sich mehrere Interessierte zu meinem Fortbildungsangebot für Ausbildungskoordinatoren und Praxisanleiterinnen gemeldet. Sie verbindet, dass sie Auszubildende durch ihren Alltag begleiten; sie sind fachlich sicher und erfahren – und merken, dass die zwischenmenschliche Ebene oft die größere Herausforderung ist. Wie gehe ich mit fehlender Motivation um? Was mache ich, wenn ich spüre, dass eine Auszubildende privat belastet ist? Wie viel Nähe ist hilfreich – und wo braucht es klare Grenzen? Wann spreche ich Fehlverhalten an? Und vor allem: wie? Es sind diese leisen Unsicherheiten im Alltag, die viele beschäftigen – und für die es nicht die eine richtige Lösung gibt, aber durchaus Handwerkszeug, Orientierung und eine Haltung.
Leser’innenfrage | Eine Frage aus der Themen-Vorschlagsliste: „Was vermissen Sie an Dortmund, seit Sie in Haltern leben? Und was überhaupt nicht?“
Was ich vermisse, lässt sich am einfachsten mit Wort „Urbanität“ beschreiben. Ich vermisse die unterschiedlichen Lebensstile und Kulturen, die Vielfalt, die Offenheit untereinander, die breite Auswahl an Restaurants und Cafés, das kulturelle Angebot, den türkischen Supermarkt und meinen Lieblingsbuchladen. Was ich nicht vermisse? Fluglärm und bergauf radfahren.
Keine weiteren Themen auf der Vorschlagsliste.
Schweine | Der Meerschweine-Himmel hat sich geöffnet: Die Löwenzahn-Saison hat begonnen.

Kommentare
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Oh, es sind nicht nur die Höhenmeter, die das Fahrradfahren in Dortmund ungemütlich machen. Und dagegen kann man selbst mit der Wahl des geeigneten (e-)bikes etwas tun. Als münsterländisch sozialisierte Radlerin nervt mich vor allem die fehlende Infrastruktur verbunden mit täglichen Nahtoterfahrungen.
In der Tat! Es wird langsam besser, aber immer noch zu langsam, vor allem in den Stadtteilen. Dortmund rühmt sich immer für seine tollen Trassenwege. Sie sind auch super, aber sie führen eben nicht zum Supermarkt, zur Schule oder zur Hausarzt.