Ein paar Sachen zum Woanderslesen und -hören:
Der Kinderdoc bei Radio Fritz
So also hört er sich an, der Kinderdoc. Ich komme auch in dem Interview vor. Circa ab Minute 44:35.
Dass das Interview ausgerechnet mit den Google-Suchanfragen eröffnet wird, finde ich übrigens ausgesprochen verfehlt.
Lampiongarten: Geschichte eines einwöchigen Twitterentzugs
„Wenn man auf Facebook die Leute zu hassen beginnt, mit denen man zur Schule gegangen ist, dann verliebt man sich auf Twitter in völlig Fremde, so besagt einer der meistzitierten Tweets. Ich habe diese Fremden vorerst abgeschaltet.“
Ganz netter Erfahrungsbericht, auch wenn ich kein Problem damit hätte, ohne Twitter zu leben. Habe ich mir im Urlaub schon mehrfach bewiesen. Es ist überaus erstaunlich, wie wenig man wirklich verpasst, wenn man zwei Wochen offline ist, egal ob partiell oder komplett.
Der Sachspendenmarkt bei kinderarmut.de
Ein Link, den ich vor Weihnachten über Twitter bekommen habe. Ich weiß leider nicht mehr, von wem. Hier können sich Leute melden, die eine Sachspende oder Lebensmittel benötigen. Ihre Bedürftigkeit wird überprüft, Spender melden sich und schicken den Inserenten, was sie brauchen. Habe ich gemacht. Kann ich empfehlen.
Marco Maurer auf Zeit Online: Ich Arbeiterkind
„Jetzt stehen wir im Schulsekretariat. Vanessa, Wolfgang, ich – und die Direktorin, nennen wir sie Margarete Bäumler, eine energische Frau Anfang sechzig. Sie sagt, sie könne unseren Besuch nicht gutheißen. Wir sollten den Schülerinnen keine Flausen in den Kopf setzen. Abitur? Studium? »Wir sind eine Schule, die für die Lehre ausbildet, das war schon immer so«, sagt Frau Bäumler. Und dann sagt sie fast denselben Satz, den meine Mama vor 20 Jahren von Herrn Proksch zu hören bekam: »Alles andere ist nichts für sie.«
»Sie«, das sind ihre Schülerinnen.“
Marco Mauro über seinen Weg zum Abitur, zum Studium und zur Zeit. Ich erkenne mich in vielem wieder, auch wenn ich eine geradlinigere Schullaufbahn hatte.
Super Bunny
„Mein Mann, der größte Karnevalist in der Familie, ist dabei unübertroffen in seiner Kreativität der Kostümwahl. Auch dieses Jahr verneige ich mich ehrfürchtig:“
In der Tat preiswürdig.
Michael Bohnert
„Als Fechter- oder Boxerstellung wird eine für Brandtodesfälle typische Körperhaltung bezeichnet, die aus der hitzebedingten Schrumpfung der Sehnen und der Muskeln resultiert. Wenn diese auf Temperaturen von mehr als 60 °C erhitzt werden, kommt es zur Eiweißdenaturierung, welche mit einer Verkürzung der Muskelfasern und der Sehnen einhergeht. An der isolierten Sehne kann eine Verkürzung von bis zu 60 % auftreten.“
Immer wieder interessante Ausführungen von Michael Bohnert, Vorstand des Instituts für Rechtsmedizin der Universität Würzburg.
Wie der Staat unbequeme Steuerfahnder kaltstellt
„Einst brachte Wehner dem Staat Millionensummen ein, indem er hinterzogenes Steuergeld aufspürte. Heute arbeitet er in Fulda als Fahrlehrer. Wie konnte es in einem Rechtsstaat so weit kommen? Wer das begreifen will, muss sich mit der Geschichte der einst schlagkräftigsten Steuerfahndung Deutschlands befassen, die am Finanzplatz Frankfurt illegale Geldströme entdecken und Steuerhinterziehung in den Banken verfolgen sollte.“
Wenn sie stimmt, wie sie dort aufgeschrieben wurde, ist das eine unfassbare Geschichte.
Herzdamengeschichten: Der Erikativ und mein Liebesleben
„Die schon legendäre Disney-Übersetzerin Erika Fuchs (1906 bis 2005) prägte diese besondere Verbform im Deutschen maßgeblich. Eine Form, bei der das Wort, welches die Handlung beschreibt, auf den Stamm verkürzt wird: “kreisch”.“
Der Eintrag ist schon ein paar Tage alt, aber er hat eine gewisse Inkubationszeit. Lesen Sie ihn einfach. Dann wissen Sie schon.



