Ende der Hitze | Obwohl wolken- und wortreich angekündigt, regnete es nicht. Die Hitze endete einfach trockenen Fußes.
Für den Freundeskreis Chronologie: Etwas viermal mehr Todesfälle am Wochenende am Wochenende
Der ärztliche Leiter der Stadt Köln, Alexander Lechleutner, geht davon aus, dass die Hitze Ursache für die deutlich erhöhte Sterberate ist. Geklärt sei das aber nicht, weil in den meisten Fällen kein rechtsmedizinisches Gutachten vorliegt.
Nun – ich gehe nicht davon aus, dass sie sich verabredet haben.
Morgenschwumm | Der morgendliche Freibadschwumm heute dergestalt, dass man wieder schwimmen konnte. Das Becken war mäßig belegt, nur zwischendurch drubbelte es sich für ein paar Bahnen. Belebende 2000 Meter geschwommen, danach geduscht und direkt den Wocheneinkauf erledigt. Dann Frühstück. Es gibt kein besseres Frühstück als ein Nach-dem-Sommerschwumm-Frühstück.
Ich freue mich jedes Jahr wie Bolle über dieses Freibad und meine Mitgliedschaft im Freibadverein, die mich zum Jahresbeitrag so oft schwimmen lässt, wie ich möchte.
Broterwerb | Ich stand sehr früh auf und fuhr in eine große Stadt. Dort arbeitete ich mit einem Team, das sich in der vergangenen Zeit gewandelt hat: Menschen sind ausgeschieden, andere sind gekommen, einige sind mehr als 20 Jahre dabei. Jeder und jede bringt ihre Stärken, Ideen und Eigenheiten mit. Dazu wandelt sich das Umfeld, und Abläufe, die lange passten, sind vielleicht nicht mehr ideal.
Um einen Blick auf die eigene Arbeit zu erlangen, ist es manchmal sinnvoll, sich von ihr zu entfernen. Ich beauftragte die Gruppe, als Berater und Beraterinnen für ein Start up zu fungieren, das die Branche aufmischen möchte: Wie sehen effiziente Abbläufe aus? Welche Verantwortlichkeiten braucht es? Wer sollte mit wem zusammenarbeiten? An welchen Stellen werden Entscheidungen getroffen – und wer entscheidet? Wo werden Reibungen entstehen? Welche Tools unterstützen den Arbeitsprozess? Was ist überflüssig? Mit diesem neuen Framing konnte das Team mutig sein und eine neue Perspektive entwickeln. Es steht nun noch viel Klärung aus, wie die angepassten Arbeitswege und Verantwortlichkeiten im Detail aussehen sollen. Aber der Anfang ist gemacht.
#serviceblog | Jemand hat Bahn.jetzt gebaut: Es zeigt, wo Züge sich in Echtzeit befinden – sozusagen Trainradar24. Ich kenne die Datenbasis nicht und weiß auch nicht, ob die Darstellung mit der Realität übereinstimmt oder sich der gleichen Quelle bedient wie der DB Navigator, werde die Seite aber mal testen. Besonders dann, wenn die Angaben im DB Navigator nicht korrekt sind, wenn zum Beispiel ein Zug laut App schon losgefahren ist, obwohl man definitiv noch am Bahnsteig steht und auf ihn wartet, wäre es gut zu wissen, wo er sich befindet. Mit diesem Wissen kann ich mich entscheiden, ob ich weiter warte oder auf einen anderen Bahnsteig wechsle und eine andere Verbindung nehme.
Frauennetzwerk | Hier in Haltern bin ich Mitglied im Frauennetzwerk, einer lockeren Vereinigung von Frauen aus der Stadt, entstanden aus einer WhatsApp-Gruppe. Wir arbeiten in unterschiedlichen Berufen, stärken uns gegenseitig und organisieren Vorträge und Veranstaltungen. Zuletzt hat die tolle Stephanie Ossenbrink, Vermögensberaterin, einen Vortrag zu ETFs und Altersvorsorge gehalten, der rundheraus super war. Ich werde jetzt ein paar Justierungen in meinem Depot vornehmen.
Seit der vergangenen Woche haben wir ein Logo. Es ist in einer großartigen Zusammenarbeit mit dem Hans-Böckler-Berufskolleg hier in Haltern entstanden. Dort werden junge Menschen in Medientechnik ausgebildet. Wir haben angefragt, ob Interesse an einer Praxisarbeit besteht. Die Antwort war: Ja, gerne!

Die Schülerinnen und Schüler haben Entwürfe gefertigt. Die fünf, die uns am meisten zusagten, hat die Gruppe nochmal weiterentwickelt. Am Ende haben wir uns für eine Arbeit entschieden.
Die drei besten Entwürfe enthielten von uns Preise, alle Beteiligten außerdem eine Tasse mit dem neuen Logo. Ein Bild von der Preisverleihung. Interessant: Die Auswahl erfolgte anonym, die Preisträger sind allesamt männlich – obwohl es mindestens genauso viele Frauen in der Klasse gibt. Zufall? Oder braucht es die andere Perspektive?
Ich habe das Ganze koordiniert: mit dem Frauennetzwerk einen Workshop zu Zielen und Werten gemacht, die Schülerinnen und Schüler gebrieft, die Entscheidungsfindung durch mehrere Stufen moderiert, zwischen dem Berufskolleg und den Frauen koordiniert und einen Preis gesponsert. Ein tolles Projekt mit einer super engagierten und tollen Lehrerin. Viele Herzen gehen raus ans Berufskolleg und die Klasse! <3
Gelesen | Herr Buddenbohm über sein – nein, unser, denn ich bin auch betroffen – Leben als Rechtschreibreaktionär: Ein Anblick grässlich und gemein.
Gelesen | Heikos Hitzenotizen . Er bricht eine Lanze für männliche Fächernutzung.
Vorschlagsliste | Keine neuen Themen. Falls Sie welche haben, hier entlang.
Schweine | Keine Sorge, die Oma blutet nicht. Sie mag nur gerne saftige Tomate.

Kommentare
5 Antworten: Bestellung aufgeben ⇓
In der letzten Zeit habe ich verschieden Webseiten entdeckt, auf denen Züge (und Busse) in Echtzeit gezeigt werden.
Mein Favorit ist zur Zeit https://mobility.portal.geops.io/de/world.geops.transit?layers=paerke,strassennamen,haltekanten,haltestellen,pois,buslinien,world.geops.traviclive&x=721470.52&y=6656278.3&z=12.5&baselayer=world.geops.travic
Punkte mit grünem Kringel sind via GPS dargestellt. Punkte ohne Kringel sind laut Fahrplan extrapoliert.
Danke für den Tipp.
Mmmh – Darstellungen laut Fahrplan nützen mir jetzt nichts, wenn der Fahrplan nie eingehalten wird. Auch, wenn es dieselbe Quelle ist wie diejenige, die die DB-Navigator-App nutzt, nicht. Die Daten dort stimmen ja auch nicht immer.
Ich werde das beobachten. Alles, was hilft, freut mich!
Jetzt wollte ich total begeistert schauen ob ich bei Fr Ossenbrink auch online Termine vereinbaren kann aber finde wirklich null Kontaktmöglichkeiten auf ihrer Website :D Auch noch nie erlebt.
In der Tat! Ich habe sie kontaktiert, sie darauf hingewiesen und gefragt, ob sie eine Mailadresse hat. Leite ich dann weiter.
Hitze tötet. Ich arbeite seit knapp 20 Jahren in „meiner Klinik“. Am vergangenen Wochenende gab es das erste Mal seitdem einen Krisenstab in „meiner Stadt“, weil es so massenhaft Patienten gab, dass die Notaufnahmen und Intensivstationen überlastet waren. Wir brauchen einen funktionierenden Hitzeschutz jetzt! Und eine Regierung, die das Problem angeht.