Gestern in meiner Timeline:
https://twitter.com/wittschicat/statuses/415405895745798144
Man konnte heute genau erkennen, dass es kein Tag wie jeder andere ist: Bei Netto waren drei Kassen geöffnet.
— Kevin Körber (@koerber) December 24, 2013
https://twitter.com/lea_lite/statuses/415483728170078208
Kind 3.0: "Himmelherrgott! Wann kommt endlich die Bescheinigung?"
— Patricia Cammarata @dasnuf@mastodon.social (@dasnuf) December 24, 2013
https://twitter.com/ohaimareiki/statuses/415466958419931136
DIE GLOCKEN SIND SO LAUT!
— Frank Opitz (@frank_opitz) December 24, 2013
https://twitter.com/Morbus_Laetitia/statuses/415520214164721664
https://twitter.com/Buddenbohm/statuses/415504811854168064
https://twitter.com/Steaklight/statuses/415563873673285632
Weihnachtskarte vom Kind. Ich sach ma nix pic.twitter.com/6gBuNS2L8O
— Ihre Unerschrockenheit (@IngeMeisel) December 24, 2013
https://twitter.com/Buddenbohm/statuses/415519903735894016
https://twitter.com/axaneco/statuses/415564827831316480
Oma:“Warum fotografierst du das Essen?”
Ich:“Veröffentliche das später bei Instagram.”
Oma:“Wieso?Haben die da nix zu essen?”Oma ist 100.
— Redwyne (@Paxter_Redwyne) December 24, 2013
Feste in Erinnerung an unehelich geborene Kinder, die als junge Erwachsene Sozialrevoluzzer werden, kann es eigentlich nicht genug geben.
— Jörg Braun (@bjoerngrau) December 24, 2013
https://twitter.com/luzilla/statuses/415588933473685505
Irgendwann verschenke ich zu Weihnachten einen Elefanten. Um endlich mal die ganzen alten Geschenkpapierrollen sinnvoll aufzubrauchen.
— Various Artist (@kaiNpardon) December 24, 2013
https://twitter.com/Buddenbohm/statuses/415536615730454528
In diesem Sinne:
Frohe Weihnachten!
Zwei Mädels reihen sich in die Kassenschlange hinter mir ein:
I: […] getz muss ich zu so’nem verfickten Streitschlichter gehen.
II: Wer macht denn bei euch Streitschlichter?
I: Die Olle aus der E-Klasse. Ey, ich pack’s nicht. Der fick ich ins Gehirn.
II: Welche Olle?
I: Die Blonde, die immer mit der Fetten rumsteht. Die immer mit dem Patrick is‘. Kennze nich‘? Die Alte, der du schon auf dreißig Metern in die Fresse hauen willz.
II: Joanna, oder was?
I: Die sacht mir dann, ich soll mich vertragen und nich‘ mehr schlagen. Der vermöbel ich das Knie.
II: Wieso kennt Patrick die?
I: Die fick ich auf dem Nachhauseweg. Streitschlichter, ey – sowas machen doch nur Kackbratzen. Wenn ich die fick, dann steht die drei Tage nich‘ mehr auf.
II: Ich glaube, die hatte was mit dem. Als sie noch braune Haare hatte. Dabei hat die noch nich‘ mal Titten. Ich frag‘ mich, Alta, wie kannst du was mit ’nem Jungen haben, wenn du nich‘ mal den Push-Up benutzt.
I: Drei Stunden noch, ey, ich pack’s nich‘. Dann muss ich so tun, als wäre ich voll die Emo-Braut.
An dieser Stelle wurde ich bedauerlicherweise abkassiert und unsere Wege trennten sich.
Die liebe Änni hat mir einen Stock zugeworfen.
1. Denkst du manchmal in einer anderen Sprache als deiner Muttersprache? Wenn ja, welche und wann?
Ja. Wenn ich ein Buch in einer anderen Sprache lese, kommt es vor, dass ich in dieser Sprache denke und träume. Wenn ich fremdsprachige Bücher lese, dann vorwiegend auf Englisch und Italienisch. Meistens sind es nur kleine Versatzstücke, Phrasen, Flüche oder Wörter, die ich in dieser Sprache denke und die besser passen als im Deutschen.
2. Welche Eigenschaft an Menschen kannst du auf den Tod nicht ausstehen? Warum?
Ignoranz. Wenn Leute etwas behaupten, sich aber keine Gegenmeinung anhören. Wenn sie – um ein einfaches Beispiel zu nennen – sagen, Deutschland sei noch nie Fußball-Weltmeister geworden und mich dann auch noch für dumm hinstellen, wenn ich widerspreche. Überhaupt: Mit Menschen, die sich keine zweite Meinung anhören, kann ich nicht umgehen. Dazu gehören auch die Menschen, die gerne schreien: „Selbst schuld!“
3. Rituale: Ein anderes Wort für “stumpfsinniger Trott” oder aber Sicherheit vermittelnder Bestandteil deines Lebens?
Rituale sind gut. Es gibt so ein paar Dinge, auf die ich mich regelmäßig freue: Nach dem Fitti in die Sauna, samstags frische Brötchen – solche Sachen. Wie alle Dinge sollten sich aber auch Rituale weiterentwickeln. Manchmal verschwinden welche, dafür kommen neue. Rituale zu haben und zu lieben, heißt nicht, sie auf ewig zu behalten.
4. Rauchst du/ Hast du je geraucht?
Es gab eine Phase, in der ich auf Partys oder in Gesellschaft mal eine oder zwei geraucht habe. Seit einigen Jahren finde ich Rauchen – aktiv und passiv – aber so dermaßen ekelhaft, dass ich auch das nicht mehr mache. Ich meide außerdem Situationen, in denen Leute rauchen, weil ich nicht zugequarzt werden möchte.
5. Wie lange stehst du morgens vor dem Spiegel?
Zum Fönen, Zopf machen und Wimpern tuschen. Alles in allem zehn Minuten.
6. Wie häufig schminkst du dich?
Wenn ich zur Arbeit gehe, tusche ich mir die Wimpern. Wenn ich abends rausgehe, lege ich schonmal Lippenstift auf. Zu Lidschatten oder dergleichen habe ich nie Zugang gefunden. Damit fühle ich mich angemalt.
7. Gehst du gerne in den Zirkus? Warum?
Die Tiernummern fand ich schon als Kind doof, die Artistiknummern sind okay, aber wenn ich Artistik sehen möchte, gehe ich ins Varieté. Die kennen sich damit besser aus, und ich hocke nicht in einem Zelt.
8. Was passiert deiner Meinung nach nach dem Tod?
Es kommen Würmer und Mikroorganismen und fressen mich auf. Dann werde ich zu Humus und ernähre einen Baum. Der Baum ernährt ein puscheliges Eichhörnchen, irgendwer twittert ein Bild dieses Eichhörnchens, und ich lebe ewig weiter.
9. Was war der erbärmlichste/entwürdigendste (Neben-) Job, den du je hattest?
Was wirklich schlimm war, war mein Job in einem Kunststoffbetrieb. Der Betrieb stellte unter anderem die Deckel für Nutella, Honig und Ferrero Rocher her. Ich habe im Drei-Schicht-Betrieb gearbeitet: früh, spät, Nacht. In den acht Stunden hatte ich zehn Minuten Pause, mehr durfte nicht sein. Es war ein heißer Sommer, in der Halle waren 40 Grad. Wir durften nichts zu trinken mit an den Arbeitsplatz nehmen – angeblich wegen Arbeitsschutz. Zwei Wochen lang habe ich Aufkleber in Nutella-Deckelchen getan. Die Deckelchen fuhren auf einer Maschine an mir vorbei und ich habe die Aufkleber reingelegt. Weil es so heiß war, klebten die Aufkleber sehr fest aneinander und ich konnte sie nicht in der Geschwindigkeit auseinanderfriemeln, wie die Deckelchen an mir vorüberfuhren. Ich konnte deshalb den Akkord nicht einhalten und wurde am Tag 15-mal von der Vorarbeiterin rund gemacht. Nach zwei Wochen war Schluss mit Nutella und ich wurde zum Nachfüllen und Wegräumen an verschiedene Maschinen versetzt. Aus einer der Maschinen kamen Deckel für Quarkschälchen. Sie rollten auf zwei Rohren aus der Maschine heraus und fielen, wenn sie zu langsam waren, zwischen diesen Rohren hindurch. Ich musste in den Spalt zwischen den Rohren greifen, um sie aufzusammeln. Dabei bekam ich immer einen kurzen, elektrischen Schlag; ab dem 20. Schlag tat es richtig weh. Das Schlimme in diesem Betrieb war nicht die Arbeit als solche, sondern dass die angestammte Belegschaft die Ferienarbeiter so mies behandelte. Rückblickend glaube ich, dass die Angestellten dort außerhalb des Sommers keine Kollegen haben, die auf einer niedrigeren Hierarchiestufe stehen als sie selbst. Deshalb haben sie an uns ausgelassen, was sie selbst erleben.
Im nächsten Jahr habe ich dann in einem andere Betrieb gearbeitet, im Messebau. Wir haben abends den Lkw beladen, sind morgens um 5 Uhr auf die Messe gefahren und haben von 6 Uhr bis 1 Uhr nachts aufgebaut. Dann sind wir zurück in den Betrieb gefahren, haben den Lkw beladen, sind zwei, drei Stunden ins Bett gegangen und sind dann zurück auf die Messe gefahren. Einmal haben wir für die Intertabac zu Zweit sechs Tonnen Bodenbelag gelegt: ein mal ein Meter große Holzplatten, die in Rahmen verlegt wurden. Der Messestand als solcher stand dadurch auf einem kleinen Podest – die Besucher gingen über den Boden wie auf Dielen; passend für eine Zigarren-Marke. Die Arbeit war sehr anstrengend und schlecht bezahlt, wesentlich schlechter als die Sache in der Kunststofffabrik, aber ich habe sie lieber gemacht, weil ich nicht an eine Maschine gebunden war, weil die Leute netter waren und weil wir schöne Stände erschaffen haben.
10. Wie verhältst du dich in einem Museum?
Ich laufe da rum, gucke mir die Sachen an und vermeide es, von Museumswärtern angeranzt zu werden. Kann man das auch anders machen? Am liebsten mag ich Museen, in denen man etwas anfassen kann, wo ich Dinge ausprobieren oder in irgendwas reingehen darf – Häuser zum Beispiel oder U-Boote oder Flugzeuge. Ich mag sehr gerne Museen, in denen es um Technik geht. In der Schule habe ich nie Zugang zu den Themen gefunden – wahrscheinlich, weil es nicht von mir erwartet wurde. Heute finde ich technische Zusammenhänge sehr interessant. Aber ich mag auch Museen, in denen Gemälde ausgestellt werden. Zumindest, solange ich etwas darauf erkennen kann.
11. Wie stehst du zu Leggins?
Die Frage ist doch: Wie stehen Leggins mir? Im Sommer ziehe ich ab und an welche an, unter Kleidern. Ansonsten nur zum Sport.
Wenn man Weihnachten fliegen muss:
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Ist zwar alles nur Marketing. Trotzdem schön. Was ich mir gewünscht hätte? Freie Zeit. Wie sie das wohl gelöst hätten?
[via dem Jawl sein Facebook]
Ich trage fast nur Blau.
Das liegt daran, dass ich zwar versuche, Kleidung in einer anderen Farbe zu kaufen, aber regelmäßig scheitere.
Ich gehe zum Beispiel in ein Geschäft, mit dem festen Vorsatz, einen neuen Pullover zu kaufen, der alles sein darf – nur nicht blau. Bevor ich weiterspreche, müssen Sie wissen, dass ich bei Kleidung nicht so die supergeduldige Einkäuferin bin. Ich bin nämlich keine ausdauernde Anprobiererin: gucken, Kabine – passt oder passt nicht. Wenn’s passt: kaufen. Wenn’s nicht passt: keinen Bock mehr, nach Hause.
Ich möchte also einen Pullover kaufen, der nicht blau ist. Ich betrete das Geschäft und sehe gleich drei Pullover, die nicht blau sind. Zwei hänge ich mir übern Arm, beim dritten sehe ich: Oh, den gibt’s auch in blau! Schadet ja nicht, ihn zum Vergleich mitzunehmen.
Ich ziehe Pullover 1 an: Jo. Ganz gut.
Ich ziehe Pullover 2 an: Huch. Nee.
Ich ziehe Pullover 3 an, in nicht-blau: Och, ganz hübsch.
Nun in blau: Wow! Super!
Gelb zum Beispiel steht mir gar nicht. In Gelb sehe ich aus wie ein adipöser Kanarienvogel. Grün geht auch nicht, ich bin schließlich kein Tannenbaum. Grau ist wie gelb, nur dass der Vogel tot ist. Braun ist okay, aber schon auch etwas trist. Rosa geht nur bei Blüschen, in rosa Wolle sehe ich aus wie ein Mastschwein. Das Gleiche gilt für Türkis (totes Mastschwein). Lila ging Anfang der 90er mal, als ich Joy-Gläser sammelte, aber seither nicht mehr. Ich habe einen roten Pullovern, den ich mal in einem Anfall von Übermut kaufte. Ich hatte ihn auch mehrmals an, morgens nach dem Duschen, aber immer stand ich vor dem Spiegel und dachte mir: „Joooaaa, ganz gut, aber nicht heute.“ Denn für die Arbeit ist rot grundsätzlich zu gewagt, und am Wochenende passt Blau sowieso viel besser.
Am Ende kaufe ich also den Pullover in Blau, denn er kostet immerhin eine Stange Geld, und wenn ich schon eine Stange Geld ausgebe, sollte der Pullover auch eine Farbe haben, die mir nicht nur ein bisschen gefällt, sondern richtig gut.
Können Sie nachvollziehen, was ich meine?
Gelesen im September, Oktober und November:
Pierre Assouline. Das Bildnis der Baronin.
(Deutsch von Maja Ueberle-Pfaff)
Die Geschichte der Rothschild-Dynastie – erzählt von betty Rothschild, die nach ihrem Tod nur noch als Portrait existiert. Von der Wand aus verfolgt sie die Geschichte des berühmten Bankhauses und der gesamten jüdischen Familie von 1886 bis nach dem Zweiten Weltkrieg. In Frankreich ist das Buch ein Bestseller – hier hingegen wenig beachtet. Ich fand es manchmal etwas spröde, aber dennoch gut zu lesen.
Giulia Carcasi. Das Wörterbuch der Liebe.
(Deutsch von Claudia Franz)
Ein ganz kleines Buch – nur 128 Seiten. Es geht um Diego, Professor für Sprachwissenschaft, einen Kontrollfreak mit dementer Mutter. Im Zug lernt er Antonia kennen und lieben, die am Ende des Buches eine ganz andere ist, als sie zu sein vorgibt. Das Schöne in dem Buch ist das, was nicht gesagt wird. Der Leser muss sich vieles selbst erschließen. Sowas finde ich ja immer spannend.
Tracy Chevalier. Zwei bemerkenswerte Frauen.
(Deutsch von Anne Rademacher)
Die Geschichte von Elizabeth Philpot und Mary Anning – beides historische Figuren und beides Fossiliensammlerinnen. Aufgrund gesellschaftlicher Zwänge muss die unverheiratete Elizabeth Philpot London verlassen. Sie zieht mit ihren Schwestern in den Küstenort Lyme Regis. Dort entdeckt sie ihre Leidenschafts für Fossilien und lernt Mary kennen. Das Mädchen sucht ebenfalls Fossilien – und macht schließlich einen erstaunlichen Fund. – Mary Anning gilt als eine der ersten Paläontologinnen. Sie war vergleichsweise ungebildet und erschloss sich alles selbst. Die führenden männlichen Wissenschaftler boteten sue zu Lebzeiten aus. Was auf den ersten Blick langweilig klingt (Fossilien!), lässt sich sehr gut lesen. Die Geschichte wird in ruhigem Ton erzählt. Mir hat sie gefallen.
Luca di Fulvio. Das Mädchen, das den Himmel berührte.
(Deutsch von Katharina Schmidt und Barbara Neeb)
Der zweite Roman von Luca di Fulvio – nach „Der Junge, der Träume schenkte„. Er wurde mir angekündigt mit „mittelmäßig“und „nicht so gut wie der erste“. Mir jedoch hat er gefallen: ein klassischer historischer Roman ohne intellektuellen Anspruch, der aber sehr ordentlich unterhält. Hauptfiguren der Geschichte sind der jüdische Arzt Isacco und seine Tochter Guiditta, außerdem der Straßenjunge Mercurio und seine Gefährtin Benedetta. Alle vier schlagen sich in Venedig durch. Es geht um Freiheit, Rache, Liebe – die klassischen Themen für Historienschmöker.
Rebecca Gablé. Der dunkle Thron.
Eines der Bücher, das ich zum zweiten Mal gelesen habe – nicht, weil es so toll ist, sondern weil ich schlicht vergessen hatte, dass ich es schon einmal gelesen habe und es mir deshalb auf den Kindle lud. Ich hab’s trotzdem zu Ende gelesen. Denn genauso wie der di Fulvio unterhält diese Geschichte sehr solide. Stichworte zur Handlung: vierter Teil der Waringham-Saga nach „Das Rad der Fortuna“, „Die Hüter der Rose“ und „Das Spiel der Könige“; es ist die Zeit Henry Tudors (Heinrich VIII.), der junge Earl Nick of Waringham gerät in die Mühlen der Politik und der Reformation. „Der dunkle Thron“ ist nicht der beste Waringham-Roman, aber trotzdem flüssig zu lesen.
Paolo Giordano. Il corpo umano.
(noch keine deutsche Übersetzung)
Eine fiktive Geschichte über den Militäreinsatz in Afghanistan. Im Mittelpunkt: die italienischen Soldaten René, Cederna, Ietri und Egitto, die in einem Außenposten stationiert sind. Zunächst passiert nichts; die Männer langweilen sich fürchterlich dort in der Steinwüste, beschäftigen sich mit sich selbst und ihren Kameraden, ehe es zu einem Einsatz kommt, bei dem einige von ihnen sterben. Das Buch ist beklemmend und schonungslos – eine Geschichte, in der es keine Helden gibt. Giordano schafft es sehr gut, Stimmungen zu erzeugen: die Langeweile, die Launenhaftigkeit der Männer, die Angst, die Ernüchterung. Lesenswert.
Donna Milner. Der Tag, an dem Marilyn starb.
(Deutsch von Sylvia Höfer)
Von Donna Milner habe ich bereits „River“ gelesen – „Der Tag, an dem Marily starb“ ist wieder ein Familienroman. Er plätschert – wie schon „River“ – munter dahin. Es geht um die junge Ethie, deren Mutter stirbt – und um die zwei Brüder und den Vater, die allesamt anders mit diesem Ereignis umgehen. Mit dem Tod des einer Frau sieht sich der Vater mit seiner und ihrer Vergangenheit konfrontiert – und dem Geheimnis, das er seit seinem Einsatz im Vietnamkrieg hütet. Die Geschichte ist abwechselnd aus Sicht des Kindes als auch des Vaters erzählt und nicht kitschig, weshalb ich es gut weiterempfehlen kann.
Charlotte Link. Die letzte Spur.
Das Buch stand lange bei mir im Regal; ich hatte immer im Kopf, Charlotte Link schriebe schlimme Schnulzenromane. Tatsächlich ist „Die letzte Spur“ ein spannender Krimi: Mauerblümchen Elaine Dawson verschwindet auf dem Weg zu einer Hochzeit. Fünf Jahre später rollt die Braut und Journalistin Rosanna Hamilton den Fall auf und macht sich die auf Suche nach Elaine. Die Geschichte nimmt einige Wendungen. Man weiß nie, wem man trauen kann – kurzum: gute Unterhaltung.
Beate Rothmaier. Atmen, bis die Flut kommt.
Konrad und Paule lieben sich. Dann wird Paule ungewollt schwanger. Sie bekommt das Kind – ein Mädchen. Sie nennen es Lio. Lio ist behindert. Paule lässt Konrad allein mit ihr zurück. Das Buch erzählt die Jahre bis zu Lios Volljährigkeit, es erzählt von Konrads Leben und der Beziehung zwischen Vater und Tochter. Mein Problem mit der Geschichte: Ich könnte Konrad pausenlos in den Hintern treten. Er ist Comiczeichner, kann mehr schlecht als recht davon leben, dazu noch das Kind, das besondere Zuwendung braucht. Die ganze Zeit über lässt er sich hängen, improvisiert sich durch den Alltag, lebt und leidet in seiner Situation, ohne sie zu verändern – sowas macht mich rammdösig.
Beim Betrachten des Bildes ist Ihnen vielleicht aufgefallen, dass wir einen umzugsbedingten Todesfall zu beklagen haben. Das Kännchencafé gedenkt in großer Dankbarkeit des Bücherhundes. Ruhe in Frieden, kleiner Dekohund.
Lieblingstweets 11/2013:
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Chuck Norris ist in der Lage, ein Buch zu schreiben, das Christine Westermann nur so mittel findet.
— armarius (@_armarius_) November 3, 2013
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„Ich habe Hunger“ heißt auf Walisisch „rwy'n llwglyd“. Deshalb stirbt die Sprache aus.
— Herr haekelschwein (@haekelschwein) November 6, 2013
Besuchskind: "Wollten Sie sich heute noch irgendwie um uns kümmern oder mit uns etwas spielen?" Ich: "Nein!" Besuchskind: "Yeah, geil!!"
— Stabilo Boss Novemberregen (@novemberregen) November 6, 2013
In der Konferenz unter'm Tisch die Handcreme lautstark ausgedrückt. Gibt bessere Momente.
— MadameDatam (@MadameDatam) November 7, 2013
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Und manchmal läßt die LUSH-Verkäuferin heimlich die Mitarbeitertoilette offen, um etwas frische Luft in den Verkaufsraum zu lassen.
— Jeannie (@wuckerbattezart) November 10, 2013
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Die Schönheit einer Fuge. Wieder liegen Bach und Badezimmer näher bei einander als gedacht.
— christoph (@christotoff) November 18, 2013
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In der Bibliothek schreiben mal wieder fächerübergreifend alle ihre Hausarbeit über Facebook und/oder die Aussicht aus dem Fenster.
— Anne-Kathrin Gerstlauer (@aki_g) November 18, 2013
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Will nicht behaupten, dass ich vielleicht etwas zu schwer für diesen Ball geworden bin, aber ich sitze gerade auf einer Pezzibohne.
— Frau von Bödefeld (@tussirella) November 23, 2013
https://twitter.com/ohaimareiki/statuses/404941044007333888
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=aeBy_q4i40s&w=480&h=270]
Liebe Kaffeehausgäste,
falls Sie noch auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk sind, einem, das Kurzweil bietet, aber nicht belanglos ist, etwas, das handgemacht ist, mit Herz und Leidenschaft, dann möchte ich Ihnen ein kleines Büchlein ans Herz legen:
Falls Sie ein signiertes Buch verschenken möchten, lassen Sie es mich bitte bis zum 10. Dezember wissen. Dann liegt es rechtzeitig unter dem Tannenbaum.
Schicken Sie mir dazu einfach eine E-Mail an fraunessy [bei] vanessagiese.de – ich erkläre dann das weitere Prozedere.




