Draußen nur Kännchen Kaffeehaus mit ♥

Nur kurz. Denn der Männerschnuppen hat mich noch immer im Griff.

An dieser Stelle möchte ich noch einmal mein schweres Schicksal erwähnen. Damit Sie wissen, was ich durchmache. Denn ich kann keine Erkältungsmedikamente nehmen. Aspirin Complex, Wik MediNait, all das Zauberzeug: geht nicht. Weil ich kein Pseudoephedrin vertrage. Das ist dort überall drin.

Pseudoephedrin ist magic, es lässt die Schleimhäute abschwellen und macht, dass wir uns gut fühlen. Also Sie sich gut fühlen. Ich nicht. Wenn ich es nehme, schält sich meine Haut ab, und ich sehe binnen Stunden aus wie Freddy Krueger. Und das für die kommenden acht Wochen. Das ist wirklich eine krasse Nummer. Ich wünsche das niemandem.

Pseudoephedrin wird übrigens auch – Achtung, Bildungsblog! – zur Herstellung von Crystal Meth verwendet. Das bekommt mir dann wahrscheinlich ebenfalls nicht.

Weil ich also weiterhin rekonvalesziere, nur eine kleine Anekdote. Als ich heute von der Arbeit heim ging, stieg ich eine Haltestelle früher aus. Ich mache das öfters – eine Station früher aus- oder zwei Stationen später einsteigen. Ich habe einen Bürojob, da muss ich mir Bewegung verschaffen. Wie ich also ausstieg und die Emscher entlang gen Heimat ging, kam mir eine Frau mit einem Schäferhund entgegen. Der Schäferhund war braun mit hellen Strähnchen. Ein Rod Stewart unter den Hunden.

Die beiden waren schon fast an mir vorbei, als das Frauchen schnurrte: „Blondi. Bei Fuß. Blondi. Brav.“ Ich guckte. Sie guckte. Und lächelte. Ich guckte auf den Hund. Der Hund war unbeeindruckt. Sie wieder: „Blondi.“

Ich bin mir nicht sicher, ob Frauchen es weiß. Aber Blondi ist ein, nun ja, etwas eigenwilliger Name für einen deutschen Schäferhund. Vielleicht aber auch nicht ganz untypisch für Dortmund.

Dortmund. (nessy) Forscher aus dem Ruhrgebiet haben eine Unterform des Männerschnupfens entdeckt. Am heutigen Mittwoch wurde die Erkrankung bei einer 36-Jährigen aus Dortmund nachgewiesen.

Der sogenannte Championsleagueinfekt (CLI) ist eine Variation des schweren und des sauschweren Männerschnupfens. Ausgelöst wird er durch klassische Männerschnupfenviren. Durch einen Stadionbesuch in der Inkubationsphase prägen die Viren allerdings eine höhere Aggressivität bis hin zur Letalität aus. Die Forscher untersuchen nun, wodurch die Mutation zustande kommt.

Männerschnupfen zeichnet sich bereits in ordinärer Charakteristik dadurch aus, dass die typischen Erkältungssymptome in besonders starkem Ausmaß auftreten. Die Erkrankung geht darüber hinaus mit Befindlichkeitsstörungen und depressiven Verstimmungen einher. Nicht selten äußern die Patienten den Wunsch, sterben zu wollen.

Im November 2011 hatte dieselbe Forschergruppe, die nun den CLI-Virenstamm entdeckt hat, erstmals Männerschnupfen bei einer Frau nachgewiesen. Ein Gegenmittel ist allerdings bis heute nicht gefunden. Berichte rekonvaleszenter Patienten deuten an, dass ausgiebiges Stöhnen die Beschwerden zumindest anteilig lindern kann.

Am Wochenende war ich in Inden.
(Nicht Indien. Inden.)

Inden ist ein Ort, den es einmal gab und den es jetzt wieder gibt. Das alte Inden liegt im Rheinischen Braunkohlerevier und sieht jetzt so aus:

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Es ist ein ziemlich gewaltiges Loch. Später soll es mal ein See werden – viel später, nach 2030. Bis dahin wird dort Braunkohle abgebaut. Die großen Braunkohlebagger, die am und in dem Loch stehen, sehen sehr klein aus. Dabei weiß man ja, wie groß so ein Braunkohlebagger ist.

Neben dem Loch gibt es den Ort Pier. Auch von Pier gibt es eine alte und eine neue Version. Was von der alten noch steht, sieht so aus:

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Es sind nur noch sechs oder sieben Häuschen übrig, ein paar Gebäude, zwei Straßen.

Als ich in Pier ankomme und dort herumgehe, steht vor einem der Häuser ein Mann und schaut hinauf. Er trägt Rennradkleidung, hat einen Helm auf. Er ist ein bisschen älter als ich, vielleicht Anfang 40. Ich frage ihn, ob er hier aus dem Ort komme.

„Meine Eltern hatten die Kneipe hier.“ Er deutet auf das Haus gegenüber, ein Mehrfamilienhaus. Rechts und links vom Eingang hängen zwei kaputte Außenleuchten. Die Leuchtreklame am Haus ist zersplittert. „Es gibt so eine Facebookgruppe von dem Ort hier. Einer hat dort geschrieben, dass es jetzt soweit ist. Dass diese Woche abgerissen wird. Deshalb bin ich nochmal hergekommen.“

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„Ich habe gedacht“, fährt er fort, „ich finde noch was. Irgendwas, das ich mitnehmen kann. Aus dem Haus, in dem ich zuletzt gewohnt habe, hier die Straße runter, mit meinen Schwiegereltern, da habe ich nämlich so einen Glasbaustein mitgenommen. Nichts Besonderes. Aber er steht jetzt halt da, in unserem neuen Haus, und ich habe was.“

Er macht eine Pause.

„Was hier alles gefeiert wurde! Männergesangsverein, Sportverein. Alles. Mein Vater arbeitetete eigentlich aufm Amt. Wenn er nachmittags nach Hause kam, ging er hinter die Theke, und je nachdem, wer da war, wenn Freunde da waren, blieb er bis morgens um drei. Er hat dann am Ende nur Cola getrunken, er musste ja am nächsten Tag wieder aufs Amt. Meine Mutter allerdings, das war so eine richtige Kneipenfrau. Die hat schon morgens da gestanden und hat über die Theke gewischt, hat alles sauber gemacht.“

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„Haben Sie hier auch mal gewohnt?“, frage ich. „Als Kind?“

„Ich hatte mein Zimmer über der Kneipe. Wir haben alle hier im Haus gewohnt, die Kinder, die Eltern, die Großeltern. Das war so ein richtiges Mehrgenerationenhaus. Als ich zu meiner Frau und meinen Schwiegereltern gezogen bin, hier die Straße runter, konnte ich erst gar nicht schlafen. So ruhig war es.“ Er lacht. „Ich konnte ja jeden Schlager auswendig!“

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„Ich war eben nochmal hinten, im großen Saal. Und habe Fotos gemacht. Das ist schon schwer. Wie das jetzt aussieht. So viele Feiern hat’s dort gegeben! Und nach dem Krieg, da gab’s ja keine Kirche im Dorf. Die war kaputt. Da war der Saal eine Notkirche. Das hat mir mein Vater oft erzählt. Damals haben sie dort Gottesdienste gefeiert und alles.“

Er macht eine Pause.

„Ich kann mich an so viele Feiern erinnern. Alles, wirklich alles haben wir dort gefeiert.“

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Ich frage ihn, wie weit er jetzt von hier weg wohnt.

„Ach“, sagt er. „Nicht weit. Acht Kilometer. Aber man muss sagen: Wir haben uns schon verbessert. Also, meine Frau und ich. Bei uns gibts jetzt Einkaufsmöglichkeiten direkt um die Ecke, das ist schon schön. Und die Kinder, naja, die kennen das alte Pier ja gar nicht mehr. Das hier ist nur meine Heimat. Die Kinder, für die bedeutet das hier alles nichts.“

„Wann sind Sie umgezogen?“

„2007. Mit meinen Schwiegereltern. Die wollten nicht die ersten und nicht die letzten sein. Wir, also meine Frau und ich, wir waren damals ja nur Mieter. Mieter hatten keine Ansprüche. Aber weil wir mit meinen Schwiegereltern mitgezogen sind, ging das dann.

Meine Eltern, die waren die letzten. Es gab noch einen Installateur, der wollte auch nicht gehen, aber meine Eltern, die waren tatsächlich die letzten. Die sind vergangenes Jahr erst umgezogen. Am Ende rief mein Vater oft an: ‚Die haben schon wieder bei uns eingebrochen!‘ Ich habe dann immer gesagt: ‚Vater, das sind nur Jugendliche, die denken, das Haus steht leer.‘ – ‚Aber es brennt doch Licht!‘, hat mein Vater gesagt. Naja, manchmal hatten sie aber halt auch schon keinen Strom mehr.“

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„Mein Schwiegervater konnte sich besser trennen. Der hat ja sozusagen die Bagger gefahren.“

„Das ist schräg“, sage ich.

„Ja, das ist es wirklich. Der wollte zwar auch nicht unbedingt weg, aber er hat sich arrangiert, er wusste ja, dass es irgendwann so kommt. Meine Eltern haben das zwar auch gewusst, aber die haben das immer verdrängt.“

Zwei Fahrradfahrer kommen vorbei. Man grüßt sich. Sie fahren hinter uns weiter Richtung Lucherberg.

„Wir hatten nicht die einzige Kneipe hier. Es gab ja vier Kneipen im Ort. Ganz schön viel eigentlich für so ein kleines Dorf. Aber wir, wir waren nah am Sportplatz. Der war nur 200 Meter die Straße runter – hier, links neben dem Haus. Aber da ist ja jetzt auch Ende. Da kommt man nicht mehr weit.“

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„Da rechts der Bauernhof, das rote Gebäude, sehen Sie? Da habe ich immer meine Sommerferien verbracht. Rumgetobt, Heu gepresst, sowas halt. Und mittags gabs Klöße. Milch konnten wir uns aus einem großen Bottich nehmen. Ja, so war das. Waren Sie da schon drin, in dem Bauernhof?“

Ich sage: „Gerade eben.“ Wir stehen ein bisschen da. Es weht ein leichter Wind. Es ist staubig. Ich frage: „Wie ist das eigentlich für Sie, wenn jetzt Leute kommen, so Leute wie ich, die in den Häusern rumlaufen und Fotos machen?“

„Ach, das macht mir nichts. Gehen Sie ruhig nochmal rein. Ist ja nichts mehr da.“

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„Wurden Sie denn gut entschädigt? Ich meine, lief das fair?“

„Ja, doch, doch. Rheinbraun hat schon gut entschädigt. Nicht so schlecht, wie manche sagen. Natürlich: Die haben auch nichts zu verschenken. Die haben das Haus geschätzt, Zustand und Baujahr und so. Man musste dann auch handeln und kämpfen, aber das war schon alles okay. Man konnte sich auch Dinge in den Vertrag reinschreiben lassen – was man mitnehmen will, alle möglichen Sachen. Mein Vater hat zum Beispiel seinen Gartenzaun mitgenommen, so ein Metallzaun, der war zwar zehn Jahre alt, aber der war noch gut. Den hat er mitgenommen. Ansonsten zerlegen die hier alles und verwerten es, Kupferrohre und so.“

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„Das ganze Vereinsleben, das ist jetzt halt kaputt. Es sind ja nicht alle ins neue Pier gezogen. Einige sind nach Schophoven gezogen, andere woandershin. Die alten Vereine, das hat sich alles überallhin verstreut. Nur die Maigsellschaft hat überlebt, die jungen Leute stellen da richtig was auf die Beine. Aber der Rest, der Fußballverein und so, das ist alles verschwunden. Die meisten Kinder spielen jetzt in Schophoven. Das kann ich ja gar nicht verstehen!“ Er lacht. „Naja, egal. Dabei wollten sie uns einen Fußballplatz im neuen Pier machen, so richtig mit Kunstrasen und so, aber dass wollten die meisten nicht. Ich selbst habe ja am Ende nochmal ein Jahr, im letzten Jahr, hier in Pier Fußball gespielt. Habe extra nochmal den Verein gewechselt. Wir haben Kreisliga gespielt, das ist gar nicht so niedrig für so ein kleines Dorf. Ach so. Der Schützenverein, der ist auch noch da. Aber ich habe das Gefühl, da gibt’s alle drei Jahre denselben Schützenkönig, das sind nur noch so ein paar Leute.“

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Ich frage ihn, ob ich aufschreiben darf, was er mir erzählt hat – in mein Blog.

„Na klar“, sagt er. „Schreiben Sie das ruhig auf.“

Wir stehen noch eine Weile da. Dann sagt: „Dann will ich jetzt mal nach Hause. Also, ins neue Zuhause.“  Wir wünschen uns einen schönen Sonntag, er steigt auf sein Rad und fährt den zwei Radlern von vorhin hinterher.

Vielen Dank für die hilfreichen Beiträge per Kommentar, per Mail und per Reply.

Ich probiere nun das, was ttepasse vorgeschlagen hat: Ich habe die servserseitige Security abgeschaltet – in der Hoffnung, dass es die Lösung ist. Sie sind deshalb noch ein bisschen weiter gefordert: Bitte schreiben Sie mir, ob Sie weiterhin Probleme haben. Oder ob nicht. Denn bei mir taucht die Meldung nie auf, selbst dann nicht, wenn ich ohne Anmeldung in verschiedenen Browsern teste.

In letzter Zeit haben sich einige Kaffeehausgäste bei mir gemeldet, die nicht kommentieren konnten. Stattdessen wurden sie aufgefordert, eine Datei herunterzuladen.

Fehlermeldung

Ich habe das Problem in den Maschinenraum zur Begutachtung gegeben. Ergebnis: Taucht dieser Fehler auf, hat mein Provider Strato gerade zu viel zu tun, um sich um meine Kommentare zu kümmern. Denn in der Datei steht:

The server is temporarily unable to service your request due to maintenance downtime or capacity problems. Please try again later.

Deshalb passiert es manchmal, oft aber auch nicht.

Dass die Fehlermeldung nicht angezeigt und stattdessen zum Download angeboten wird, ist wohl ein Problem von WordPress. WorPress rechnet an dieser Stelle nicht mit HTML oder Text und verarbeitet das Ganze dann falsch.

Ich könnte bei Strato jetzt auf ein teureres Paket wechseln. Allerdings ist das keine Garantie dafür, dass dieses Paket dann auch auf einem anderen Server liegt und mehr Rechenleistung zugeteilt bekommt.

Bevor ich Himmel und Hölle in Bewegung setze, den Provider wechsle und einen Haufen Kladderadatsch anne Hacken habe, ist meine Frage: Hatten Sie das Problem schonmal?* Sie helfen auch, wenn Sie mir mitteilen, dass dieser Fehler ihnen nicht begegnet.

*Falls Sie nicht kommentieren können,
dass Sie nicht kommentieren können,
können Sie mir auch eine Mail schreiben an
fraunessy [bei] vanessagiese.de.
Oder einen Reply via Twitter. 

In der vergangenen Woche haben das Nuf und Frau Quadratmeter über das Thema „Kinderkleidung“ geschrieben. Genau genommen ging es darum, dass es für Mädchen fast nur noch Rosa und für Jungs nur Blaugrünbraun zu kaufen gibt.

Ich habe mich daraufhin gefragt: Wann ist das eigentlich passiert? Diese Rosa-Blau-Sache. Dieses Applikationen-, Rüschen- und Glitzerding. Denn ich kann mich nicht erinnern, als Kind in rosa Klamotten gestopft worden zu sein.

Ich hatte nicht einmal viele Kleider, nur zwei: ein rot-weißes Kleid mit Puffärmeln und ein schlammfarben gemustertes, das die Bundeswehr gut zur Anschauung im Kurs „Tarnen und Täuschen“ hätte verwenden können.

Herausgekramtes historisches Bildmaterial zeugt – ebenso wie bei Frau Cloudette – von einer Überlegenheit der Funktionalität:

Kinderfoto Baustelle

1980: Funktionale Arbeitskleidung dominierte den kindlichen Alltag.

 

Kinderfoto Wiese

1979: Modische Sachlichkeit ohne Glitzerapplikationen

 

Latzhosen waren ganz weit vorne. Aus Cord. In Braun und Rot. Obwohl nicht in Bayern aufgewachsen, bin ich in meiner Kindheit außerdem mehreren Lederlatzhosen entwachsen. Der Hosenboden hielt Rutschexzessen stand und war nahezu schmutzresistent.

In Kombination mit karierten Hemden entstand folgerichtig mein erster Berufswunsch: Försterin. (Rückblickend denke ich: Der war gar nicht mal doof. Aber das ist ein anderes Thema.)

Kinderfoto Kies

1981: Die robuste Lederlatzhose – eine Allzweckwaffe

 

Schon damals habe ich übrigens Maßstäbe in der Schlafbekleidung gesetzt. Kenner wissen: Dieser Trend setzt sich in der Gegenwart fort.

Kinderfoto Schlafanzug

1979: Fashion-Trend Jumpsuit – Frau Nessy im lässigen Einteiler

 

Meer, Strand, Entspannung. So ein Strand ist einfach da, ganz selbstverständlich. Oder nicht? Warum in vielen Urlaubsorten der Sand verschwindet.

Jessica Valenti, Journalistin beim Guardian US, stellte aus Recherchegründen auf Twitter die Frage, ob jemand ein Land kennt, in dem Frauenhygiene frei verfügbar oder subventioniert ist. Die Replies sind ekelhaft.

Ein Hamburger fährt viel Fahrrad und fotografiert alles, was den Radweg blockiert: Things on bike lanes. Hier in Dortmund sieht es übrigens genauso aus. Kann ich aus Erfahrung sagen.

Ein Kleinkind bewegt die Massen:

Carolin Weinkopf hat einen ehrlichen Text über das Muttersein geschrieben.

Beetlebum hatte ein Erweckungserlebnis.

Vierzehnachtzehn: Julian Finn veröffentlicht die Tagebucheinträge seines Urgroßvaters Ernst Pauleit, der im Juli 1914 als Fußartillerist in den ersten Weltkrieg zog. Zur Erklärung: „In der Widmung an seinen Sohn, meinen Großvater Hans Pauleit, schrieb er ‚Dieses Buch übergebe ich meinem Sohn Hans mit dem Wunsche ‘Möge es Generationen überdauern!’‘. Diesem Wunsche werde ich nun Rechnung tragen und die Tagebucheinträge in den kommenden vier Jahren hier in diesem Blog veröffentlichen. Jeweils auf den Tag genau 100 Jahre nach den Ereignissen.“

Fünf neue Wege, um Unterkünfte zu buchen. Ich habe noch keinen Ansatz ausprobiert, aber die Ideen klingen gut.

„Kindchen!“: Was Zoë Beck auf Kongressen mit älteren Herren erlebt.

Tetris auf Violine und Gitarre. Gerade im Detail recht hübsch:

Das Lied heißt übrigens Korobeiniki, stammt aus dem Jahr 1861. Korobeiniki waren Hausierer, die Kleinzeug verkauften (#bildungsblog). Auf seiner Facebook-Seite postet Violinist Richard Jones weitere Audios, die mir prima gefallen.

Auf meinem Balkon gibt es einen Thorsten, der genau ein Projekt hat: sein Projekt.

Ein Busch, eine Tomate

Für das Ausbrüten einer Riesentomate hat er alle Eitelkeit über Bord geworfen, alle Blätter abgeschüttelt, alle übrigen Blüten verdorren lassen. Noch zwei Tage, dann ist sie rot und reif. Noch zwei Tage, dann verliert sein Leben allen Sinn.

Twitter-Lieblinge 08/2014:

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