Gesundheit | Gutes Allgemeinbefinden, ich kann nicht klagen. Ich erkläre meine Rekonvaleszenz für abgeschlossen. Allerdings fehlt es zum Ende des Winters an Fitness. Zwar fahre ich das ganze Jahr über Fahrrad, aber natürlich keine langen Strecken. Dafür ist es zu kalt. Schwimmen war ich auch nicht allzu oft: Das Hallenbad ist oft voll, und ich bin einfach keine Indoorschwimmerin. Ich freue mich aufs Frühjahr, auf längere Abende und wärmeres Wetter.
Bürgermeisterkandidatur | Aktuell ist Sitzungsperiode in Haltern am See. In den Abendstunden besuche ich kommunale Ausschusssitzungen und setze mich dort auf die Besuchertribüne. Ich möchte einen Überblick über die Themen bekommen und die Gepflogenheiten kennenlernen. Bei allen meinen Besuchen war nicht nur interessant, was behandelt wurde, sondern auch: wie. Das war aufschlussreich.
Blick vom Balkon des Ratssaals auf die Stadt:

Ich habe die Ausschusssitzungen ver-reelt – sagt man das so? Jedenfalls habe ich Dinge auf Video ins Internet gesprochen. Sie können das auf Instagram und auf TikTok anschauen, wenn es Sie interessiert. Ich bin der Meinung: Kommunalpolitik muss mehr Transparenz zeigen, mehr erklären, nahbar sein. Bauvorhaben, Stadtentwicklung, finanzpolitische Entscheidungen – all das betrifft die Menschen in der Stadt unmittelbar, ist aber oftmals komplizierter, als der gesunde Menschenverstand vermuten lässt. Es gibt viele Abhängigkeiten rechtlicher, organisatorischer und technischer Art; Abläufe, Entscheidungen und die Dauer von Vorgängen sind unverständlich. Die Menschen fühlen sich abgekoppelt von dem, was im Rathaus passiert. Das wird den Mitarbeitenden in der Verwaltung nicht gerecht und ist schlecht für unsere Demokratie. Das möchte ich ändern. Dafür braucht es einen neuen Stil an der Stadtspitze, denn sowas muss von oben angestoßen werden.
Nach-Ausschuss-Eis:

Broterwerb | Das Geschäft läuft schleppender als sonst. Möglicherweise liegt es an meiner Kandidatur – dass die Leute denken, ich habe jetzt keine Zeit mehr. Möglicherweise ist es auch nur eine normale Wellenbewegung: Nachdem ich im vergangenen Jahr gar nicht so viel arbeiten konnte, wie ich angefragt wurde, erlebe ich nun viele Kunden zögerlich und im Umbruch. Manche haben erst jetzt ihre Budgets fürs Jahr finalisiert und gehen in die Planung von Vorhaben, Mitarbeiterentwicklung, Workshops und Beratungsleistungen. Andere beschäftigen sich gerade stark mit sich selbst und treffen Richtungsentscheidungen; derweil sind die Investitionen gedrosselt.
Ich begleite zurzeit eine Organisation in einer Teamentwicklung – dort sind wir in einer spannenden Phase. Für einen Workshop war ich in einer tollen Location in Münster – zu sehen auf Linked.In. Es ging um New Work und die Gestaltung von Veränderungsprozessen. Außerdem war ich in Duisburg für ein Moderationstraining – Thema: schwierige Themen, schwierige Teilnehmer und quälende Entscheidungen.
Falls Sie Bedarf haben: Im Mai, Juni und Juli habe ich noch ein paar Kapazitäten. Schauen Sie gerne mal durchs Portfolio.
Verschlüsselung | Ich habe das Problem der Verschlüsselung meiner Privat- und Geschäftsdaten gelöst.
Die Herausforderung: Mein Verschlüsselungsanbieter Boxcryptor schließt seit seinem Verkauf an Dropbox nach und nach die Tore und entlässt seine Kunden. Ich kann den Service nicht länger nutzen; im April ist kurzfristig Schluss. Die Lösung: Dank eines Tipps von Christian bin ich zu PCloud gewechselt. Die Migration lief geschmeidig; ich bin angetan und hoffe, dass der Eindruck bei weiterer Nutzung bestehen bleibt.
Leser:innenfrage | Eine Frage aus der unverbindlichen Themen-Vorschlagsliste: „Es gab mal einen Blogpost, in dem es um die Entscheidung für ein neues E-Auto ging. Ich habe das mit Interesse gelesen, auch wenn ich die Wahl so nicht getroffen hätte. Wie sehen Sie die Entscheidung aus heutiger Sicht? (Vielleicht hab ich auch was verpennt und die Sache ist gar nicht mehr aktuell).“
Die Entscheidung fiel damals auf einen Tesla. Seinerzeit war Elon noch nicht in der US-Politik tätig und zeigte nur moderate Milliardärsauffälligkeiten. Würde ich mich heute für ein E-Auto entscheiden, wäre Tesla – aus Gründen – nicht mehr in der Auswahl. Aber nun ist das Auto halt da.
Ich habe geprüft, was es mich kosten würde, den Wagen zu wechseln (er ist geleast). Ergebnis: zu viel. Zurzeit kommt das nicht infrage; das Leben ist grad kostspielig genug. Es müsste außerdem eine gute E-Alternative zu gleichen Leasing- beziehungsweise Mietkonditionen geben; die meisten Angebote sind teurer bei schlechterem Gesamtpaket. Ein nicht unwesentlicher, limitierender Faktor ist meine Beinlänge: In etliche Autos – zum Beispiel Peugeot oder Renault, aber auch manche Volkswagen – passe ich schlichtweg nicht rein beziehungsweise erleide einen orthopädischen Notfall. Außerdem ist die Verkehrssicherheit gefährdet, da ich das Lenkrad zwischen meinen Knien nicht bewegen kann – äußerst unpraktisch. Die Autos, die mir vorne Beinfreiheit lassen, hinten noch Platz für drei Kinder bieten und mich nicht in die Arme von Peter Zwegat treiben – Gott hab ihn seelig -, sind begrenzt.
Und sonst | Ich hatte Geburtstag, das soll hier nicht hintenrunter fallen. Juchee! Das Tolle am Altern ist: Es bewahrt einen vor dem Ableben.

Wir hatten außerdem Kochstammtisch. Freunde servierten Südtiroler Knödel-Tris. Anschließend gab es einen Schokopudding nach Landfrauenart, gekocht vom Gastgeberkind. So weit sind wir jetzt: Die Kinder sind so alt, dass sie uns bekochen. Eine gute Entwicklung.

Frühjahrsputz im Freibad: Das Bad wird von einem Verein betrieben. Jedes Jahr sind die Mitglieder aufgerufen, das Bad vor Saisonstart auf Vordermann zu bringen. Ich habe viele Schubkarren voll Laub geharkt.

Schweine | Die kleinen Schweine werden größer und dicker, die großen haben sich neu erfunden: Sie sind jetzt nörgelnde Best Ager.
Neues Feature im Schweinepark: KindZwei und KindDrei haben den Tieren ein Tipi aus Obstzweigen gebaut.
