Donnerstag, 16. August
Am 21. und 22. September bin ich auf dem Barcamp Dangast. Djure und Frank haben ein Trailerchen gemacht. Freue mich schon! Rückblick: So war’s 2017.
*
Sven kommuniziert mit Ärzten und Handwerkern nun per Postkarte. E-Mails sind schließlich totales Neuland für diese Branchen und werden grundsätzlich nicht beantwortet. Keine dumme Idee also.
Es ist mir unbegreiflich, warum nicht jede Praxis eine Online-Terminvereinbarung hat. Allerdings: Selbst wenn sie eine Online-Terminvereinbarung hat, funktioniert sie nicht, zumindest bei meinen Ärzten. Link kaputt, Timeout, keine Mobilversion. Man muss sich ans Telefon hängen, es bimmelt ewig durch, keiner geht ran, man versucht es nochmal und nochmal, dann nimmt jemand ab, man wird aber direkt wieder abgelegt, weil erst ein Patient abgefertigt werden muss – „Da müssen Sie nochmal zur Kontrolle kommen, Herr Müller-Friedrichhagen, der Zucker war wieder bei 290. Morgen um neun? Dann machen wir auch gleich den Langzeit-Blutdruck fertig, Geburtsdatum vierzehnte Neunte Zweiundvierzig ist richtig, ja?“ Datenschutz an Praxistheken ist ein eigenes Thema – und dann ist man wieder dran und kann um einen Termin verhandeln.
„Guten Tag, ich hätte gerne einen Termin zur Kontrolle. Am besten kann ich …“
„Dienstag, 13:30 Uhr.“
„Tut mir leid, am Dienstag um 13:30 Uhr kann ich nicht. Nächste Woche geht’s …“
„Dann Mittwoch, 16 Uhr.“
„Tut mir leid, am Mittwoch …“
„Wann können Sie denn?!1!11“
„Es kommt auf meine Kundentermine an. Nächste Woche …“
„Ich kann Ihnen dann nur noch Mittwoch in zwei Wochen, 10 Uhr, anbieten.“
Online wäre es einfacher. Und freundlicher. Wir alle hätten mehr Spaß im Leben.
*
Ich erwäge die Anmeldung eines zweiten Promotionsvorhabens. Publikationstermin für 2021 geplant:
Giese, V. (2021): Konferenzkekse und ihr Einfluss auf die Erfolgsquote von Geschäftsabschlüssen. Eine qualitative Vergleichsstudie unter Berücksichtigung der Lambertz-Mischung. Dortmund. Eigenverlag.
*
1.500 Meter geschwommen. Die Schwimmerbahnen waren vom Vereinstraining belegt. Die eineinhalb Kilometer waren also Projekt Rentnerslalom. Im kurzen Schnack mit dem Trainer erhielt ich die Info: Im Trainingslager schwimmen die Jugendlichen 12 bis 14 Kilometer am Tag. Hahaha.
Mein Trainingskonzept mit den Kalendergirls läuft falsch. In den letzten beiden Trainingseinheiten habe ich genauso viel trainiert wie die Mädels. Das kann so nicht weitergehen.
*
Herr Paul tagebuchbloggt wieder. Juchhu!
*
Gelesen: Schubsen Pinguine ihre Artgenossen ins Wasser, um zu testen, ob dort ein Feind lauert? (ZEITplus, €). Anwort: Nein, sie helfen lediglich ihren Kameraden, die sich nicht trauen, eine Kopfsprung zu machen, sich ein Herz zu fassen.
Gelesen, warum eine Schulstunde ausgerechnet 45 Minuten dauert. Das Deutsche Historische Museum hat es aufgeschrieben.














