Broterwerb | Beim Kunden gearbeitet. Hach, da sind so viele Leute, die ich echt mag. Gute Teams, super Menschen. //*winkt allen Mitlesenden
Nur jeweils eine Stunde für die heutige Hin- und Rückfahrt gebraucht. \o/ Auf der Fahrt die aktuelle ZEIT-Verbrechen-Folge über den Berliner Briefkastenbomber Peter J. gehört. Die Lebensgeschichte entschuldigt das Verbrechen nicht, ist aber dennoch krass.
Vorfreude |Urlaubsvorbereitungen. Ich spüre schon die Wärme und das Licht auf der Haut.
Gelesen | Eine Frau arbeitet gerne allein: „Am liebsten bin ich mein eigenes Team.“ Sie hat Probleme mit ihrem Zeitmanagement; es fällt ihr jedoch schwer, rechtzeitig Kollegen um Hilfe zu bitten. Kompliziertes fällt ihr leicht; Einfaches fällt ihr hingegen manchmal schwer. Sie hat Schwierigkeiten, Kontakte zu knüpfen. Sie plant vieles, doch es fehlt ihr die Fähigkeit, Vorhaben in die Tat umzusetzen. Sie ist emotional sehr empfindsam, kann es jedoch nicht ausdrücken. Mit 51 Jahren erfährt sie, dass sie Asperger-Autistin ist.
Insider erkennen: Das war der Oktober-Newsletter. Parallel ging heute der November-Newsletter raus.
Trivia | Die Dortmunder Frauen-Whats-App-Gruppe „Schöne Dinge machen“ hat ein neues Profilbild: Florian David Fitz mit Elias M’Barek. Ich finde, das sollten Sie wissen.
Was ich an der Debatte schwierig finde, ist, wie vereinfacht sie ausgetragen wird. Als gehe es nur „Land“ und „Stadt“, um die Odenwälder Einöde und um Berlin. Es gibt große und kleine Städte, es gibt Kreisstädte, Mittelstädte und verstreute Dörfer; es gibt Gegenden, in denen wirklich der Hund verfroren ist; und es gibt Gegenden, die ländlich sind und doch urbanisiert.
Zudem wird oft nur über Auto oder Bus geredet, um Preise und Taktzeiten des ÖPNV. Doch seien wir ehrlich: Im Bus ist es warm, es stinkt und man hat keine Privatsphäre. Außerdem: Viele Menschen wollen, auch wenn Sie es nie so sagen würden, nicht gemeinsam mit dem übrigen Pöbel transportiert werden. Es geht also nicht um Taktzeiten; es geht um Autonomie und um Abgrenzung.
Für die 165 Kilometer von Großenlüder, Osthessen, nach Crawinkel in Thüringen wird das Auto noch lange das sinnvollste Verkehrsmittel bleiben. Doch bei den vielen kleineren Alltagsfahrten müssen wir die Perspektive verschieben. Aus meiner Sicht führt kein Weg darum herum, die Fahrradinfrastruktur auszubauen. Sie ermöglicht sowohl Autonomie als auch Abgrenzung. Jeder kann fahren, wann er will, hat seine Privatsphäre, und wer Wert darauf legt, kauft sich ein 10.000-Euro-Bike.
Was dabei auch oft vergessen wird: Deutschland ist das Land der Mittelgebirge. Im Flachland bleibt man mal eben mit dem Rad an einer roten Ampel stehen. In bergigen Gegenden möchte man das nicht. Schon der Dortmunder Süden ist hügelig genug, dass man alle 300 Meter gegen die Steigung an einer Ampel anfahren muss, weil die Schaltung auf den schnelleren Autoverkehr ausgelegt ist. Eine breite, priorisierte Fahrradstraße würde den Spaßfaktor deutlich erhöhen.
Gelesen | Kathrin stirbt und schreibt auf, was die dabei denkt.
Wenn jemand stirbt, dann fühlt man Mitleid und man vermisst die Person. Doch wie ist es für mich als die jenige die stirbt?
Ich verliere alles was ich habe und alle anderen nur mich. Manchmal ist es kaum auszuhalten zu wissen, dass ich in diesem Leben nie wieder meine Comics malen kann. Meine Musik liegt im Regal und wird ohne mich mit meinem Freund den Umzug nach Leipzig machen. Ich werde nie meine Katze streicheln können und auch nicht mit meinem Freund auf dem Sofa lümmeln. Snooker wird nicht mehr meine lieblings Sendung sein, denn ich kann schlechtweg den TV mit in die Urne nehmen.
Darüber bin ich sehr traurig. Mein Verlust hat keine Grenzen, denn alles bleibt nur ich nicht.
Gelesen |Das Startup Heliogen bündelt mittels Software und Spiegeln Sonnenenergie, so dass extreme Hitze über 1.000 Grad entstehen kann. Revolutionär daran ist, dass mit dieser Technik erstmals Zement, Stahl und Glas mit sauberer Energie hergestellt werden könnten. Zement ist nach Öl und Kohle die drittgrößte CO2-Emissionsquelle.
Angeguckt | Trailer: Snorri und der Baby-Schwimmclub. Snorri Magnusson, 59, ist Islands bekanntester Baby-Schwimmlehrer. Ab 28. November in deutschen Kinos. Mehr auch beim WDR.
Unsichtbare Arbeit | Heute habe ich lauter Sachen gemacht, die keiner sieht. Auf meiner Website eine Unterseite „Referenzen“ aufgebaut. Dazu mit Kunden korrespondiert. Textvorschläge gemacht, Erklärungen unterschrieben und um Zitate und Freigaben gebeten. Mit dem Webworker korrespondiert; es muss noch beigespachtelt werden. Außerdem Fotos aus Workshops bearbeitet. Telefoniert und noch Details für den Berlin-Kunden besprochen. WhatsApp-Wegbegleitung. Telefoniert und telefoniert. Neujahrskarte in die Wege geleitet. Telefoniert.
Abschied | Dann kam Christian. Zu unserer letzten gemeinsamen Podcastfolge. Denn er hört auf. Deshalb heißt die Folge auch „Abschied“.
Wir sprechen nicht nur über Christians Abschied, sondern über Abschiede generell, übers Abschiednehmen, übers Verabschiedetwerden, über Abschiede von Menschen, Dingen und dem Abschied davon, etwas tun zu können, über bewusste und unbewusste Abschiede.
Gefühlt unsere beste Folge. Es wird zwischendurch ziemlich persönlich.
Ich werde weiter podcasten – und Menschen interviewen. Der Titel „Ein Mann. Eine Frau. Ein Gespräch.“ wird bestehen bleiben. Ich bleibe die Frau und werde Männer interviewen. Der erste wird Christoph sein.
Auferstehung | Während Christian und ich uns aufs Podcasten vorbereiteten, knallte ein Grünfink Buchfink gegen die Esszimmerscheibe.
Wir gingen hinaus. Er lag auf dem Rücken im Moos und japste. Ich dachte: „Der ist hinüber.“ Ich nahm ihn auf, damit er schön sterben konnte.
Aber er starb nicht. Er atmete schnell und blinzelte und atmete und blinzelte. Schreckstarre. Irgendwann, ein bisschen angestupst, saß er.
Er saß sehr lange. Dann flog er davon. Das hat mich glücklich gemacht. Ein Tag, an dem ich ein Vögelchen zurück ins Leben kuschele, ist ein guter Tag.
Der Dortmunder Weihnachtsmarkt heißt seit diesem Jahr „Weihnachtsstadt“. Ganz Dortmund findet das doof und unnötig. „Weihnachtsmarkt! So hat das schon immer geheißen!“
Ich finde das neue Logo und die Idee der Stadt sehr schön. Wirkt heimelig.
Gute Noten | Ich habe eine Bewertung für mein Projektmanagement-Seminar erhalten, das ich Anfang des Monats bei Pro Content gehalten habe, der ehemaligen Medienakademie Ruhr.
Die Leute füllen dort nach Seminaren immer Bewertungsbögen aus. Pro Content schickte mir das Feedback per Mail (mit freundlicher Genehmigung der Absenderin):
Habe mich wie Bolle gefreut!
Ich frage vorher immer, wer im Seminar sitzt und frage mich, was den Leuten weiterhelfen könnte. In dem Fall waren es PR-Volontäre, junge Leute, die erste kleine Projekte managen. Ich habe ein paar Grundlagen gemacht, aber im Wesentlichen aus meinen Erfahrungen heraus all diese Dinge erzählt, die in keinem Lehrbuch stehen: Wie ich plane, wenn ein Projekt nicht wirklich planbar ist. Wie ich die Kommunikation mit dem Kunden führe. Welche Formulierungen hilfreich sind. Wie ich den Ball ins andere Feld spiele. Wen ich frühzeitig ins Boot hole und warum das nicht nur die direkt Beteiligten sind. Wie ich Konfliktpotential entdecke und das dann anspreche. Was ich mit einem unsicheren, grumpy Chef mache. Bei solchen Sachen hilft halt kein Lehrbuch und auch kein Prince2.
Datum und Ort: Montag und Dienstag, 6. und 7. Juli in Essen
Wir werden über Innovationskultur im Unternehmen sprechen. Darüber, wie ich Menschen und Teams entwickeln muss, um Innovationen zu ermöglichen. Wir sprechen über Methoden, um Produkte, Dienstleistungen und Prozesse zu entwickeln.
10 | Gestern gab’s Essen und Trinken. Der Ladies‘ Circle Dortmund hat sein zehnjähriges Gründungsjubiläum gefeiert.
Weil es hier schon lange kein Foodblogging mehr gab: Kürbisravioli.
Wir wichtelten. Motto: „Sparkle“. Ich habe das erstmal googeln müssen; mit Sparkeligkeit kenne ich mich nicht aus. Wichtelmottos in Frauenclubs sind ja auch nix, worauf einen das Leben vorbereitet.
Ich wurde mit einer neuen Kaffeetasse besparkelt, die – das sieht man auf dem Foto nicht so genau – leicht bauchig und einen Hauch größer ist als normal. Eine ideale Homeoffice-Frühstücksmilchkaffeetasse.
Eine sehr schöne Ergänzung zu meiner Mainzeltasse. Habe mich gefreut.
Möw it! | Das Land Mecklenburg-Vorpommern wirbt um Lehrkräfte – mit Bierdeckeln in Dortmunder Kneipen:
Gelesen |Möwen am Morgen. Herr Buddenbohm beoobachtet am Hamburger Hauptbahnhof.
Goldene Blogger suchen einen Partner |Die Goldenen Blogger suchen eine neue Veranstaltungslocation – und einen neuen Sponsor. Tolles Event, viel Resonanz aus der Digitalszene, professionelle Planung und Durchführung und die Chance für digitale Markenbildung gibt’s dazu. Unternehmen, die sich angesprochen fühlen, wenden sich an goldeneblogger – at – gmail.com.
Weiterbildung 2020 | Ich beschäftige mich schon viel mit dem Jahr 2020. Unter anderem gucke ich, welche Weiterbildungen ich besuchen möchte. Das kam dieses Jahr für meinen Geschmack ein bisschen zu kurz.
Für den 13. März habe ich bereits das Seminar „Innovationskultur schaffen“ eingeplant. Andrea Schmitt lädt dazu ins Kloster Gnadenthal ein. Das sind die Themen:
warum wir Innovationen ermöglichen müssen
was die Charakteristika von Innovationen sind
welche Arbeitsmethoden Innovationen begünstigen und warum
wie wir den Erfolg unserer Innovationsaktivitäten messen können
wie wir Innovationsprogramme designen können, mit denen wir Mitarbeiter ganz gezielt befähigen können, Innovationen hervorzubringen
was die wichtigsten Erfolgsfaktoren solcher Innovationsprogramme sind und was die Führungskräfte dazu beitragen können
Mich interessiert besonders der kollegiale Austausch rund um Erfolgsmessung und Programme.
Angeguckt |Nachwuchs für Lokalredaktionen gesucht. Tja. Open Spaces helfen leider nicht, wenn die Unternehmens- und Produktstrategie wenig Innovation und damit Zukunft bietet. Das merkt auch der Nachwuchs.
Eine lange Reihe | Vergangene Woche hatte ich mich noch gefragt, ob ich mir ein Hotelzimmer nehmen soll. Aber das fand ich dann doch ein bisschen drüber. Ich in Dortmund, der Kundenworkshop in Essen, also nur 38 Kilometer entfernt: Ein Hotelzimmer sei Unsinn, dachte ich.
Es wäre kein Unsinn gewesen. Denn ich habe heute Morgen mehr als zwei Stunden für die 38 Kilometer gebraucht. Um 6:45 Uhr fuhr ich los. Um 8:50 Uhr war ich da. Zehn Minuten vor Workshopbeginn. Das war natürlich zu spät. Mit eineinhalb Stunden hatte ich gerechnet. Mit mehr als zwei Stunden nicht.
Der Rückweg dauerte 1 ¼ Stunden. Ich habe heute also 3 ¼ Stunde auf der Autobahn verbracht, den Kofferraum voller Workshopmaterialien, und war Teil von 400 Kilometer Stau in Nordrhein-Westfalen. Der Verkehr in diesem Bundesland ist am Ende – interessiert aber keinen.
Für die Nacht von morgen auf Mittwoch habe ich mir ein Hotelzimmer genommen. In Wuppertal; das liegt 48 Kilometer entfernt. Zu einem Preis, den ich nicht niederschreiben möchte, sonst bekomme ich Schläfenkopfschmerz. Aber egal. Ich werde am Mittwoch pünktlich und ausgeschlafen beim Kundenworkshop sein. Das Gastgewerbe freuts.
Zzzzz | Keine weiteren Themen. Nur müde.
Gehört | Hörbuch, natürlich – wegen: siehe oben. Simon Beckett: Die ewigen Toten. Ging so. Zu okay, um vorzeitig abzubrechen; aber die Story ist zu mau, um begeistert zu sein.
Expedition ins Sauerland | Am Montag war ich in Willingen bei Andreas. Wir haben einen Kundentermin vorbereitet, den wir im Dezember gemeinsam in Berlin wahrnehmen.
Es war saukalt in Willingen: Zur Mittagspause gingen wir um den Block, es blies ein scharfer Wind, und ich kam mir vor wie auf Neumayer III.
Ein Ereignis unterbrach die Rückfahrt: Die Feuerwehr sperrte die Hauptstraße eines dieser kleinen, sauerländischen Orte. Sie tat das mit dem größten Fahrzeug, das sie dort haben. Dann zog ein Martinszug von der Länge eines panamerikanischen Güterzugs von rechts nach links. Und Sankt Martin auf dem Pferd, wie damals in den 80ern.
Broterwerb | Dienstag, Mittwoch, Donnerstag beim Kunden. Freitag in Köln bei einem anderen Kunden – und dort direkt einen Auftrag fürs kommende Jahr bekommen. Das war unverhofft und hat mich sehr gefreut.
Abends jeweils Termine. Unter anderem interviewte mich Leonie zum Thema Unternehmenskultur, Vereinbarkeit und New Work. Der Artikel erscheint in einem neuen Magazin; wenn es soweit ist, gebe ich Bescheid.
Verrückte Woche. Und die nächste wird nicht anders. Jahresende, ey.
Zur letzten Instanz | In Köln gibt es neben dem Oberlandesgericht eine Kneipe, die „Zur letzten Instanz“ heißt.
Nach Köln fuhr ich mit dem Zug, weil: Dortmund – Köln – Dortmund an einem Freitag, das macht keinen Spaß.
Auf der Hinfahrt machte leider auch das Zugfahren keine Freude. Der Zug hatte Saunatemperatur, und es fehlte nur der Fichtennadelaufguss. Der Rückweg war aber super und entspannt. Habe mich beglückwünscht, nicht das Auto genommen zu haben, besonders bei gleichzeitigem Blick auf die A1-Verkehrslage.
Tada! | Neue Lichterkette gekauft. Neue Lichterkette installiert.
Kitschlevel 100. Bin zufrieden.
Dialog | Im Blumenladen:
Kundin: Ich habe so kleine Fliegen auf der Fensterbank. Woher kommt das? Blumenfrau: Nasse Erde, Heizungsluft. Dann kommen manchmal Fliegen. Kundin: Es ist nicht nass. Blumenfrau: Sie gießen aber doch die Blumen. Kundin: Welche Blumen? Blumenfrau: Die auf Ihrer Fensterbank. Kundin: Ich habe keine Blumen. Blumenfrau: Ähm … keine Blumen? Wir sind ein Blumenladen. Kundin: Ich hasse Blumen. Blumenfrau: … (ratlos) … vielleicht Obst? Kundin: Obst hasse ich auch.
Keine Termine, leicht einen sitzen | Vielleicht kennen Sie die Konstellation: Sie lädt ihre Freundin zum Grillen ein, er muss dann bei 3 Grad draußen am Grill stehen.
So geschehen am Samstagabend, ich in der Rolle der Freundin, und dazu gab’s Erdbeereis und Alkohol.
Also, ich fand’s gut.
Gelesen | Spiegel waren einst ein seltenes Gut, Spiegelmacher waren Künstler. Lange hatten Venezianer das Monopol. Bis Franzosen scharf auf Spiegel wurden. Eine spannende Wirtschaftsgeschichte.
Service-Wochenende| Jedes Jahr fährt der Weihnachtspäckchenkonvoi in ländliche und entlegene Gebiete Osteuropas und bringt bedürftigen Kindern Geschenke. Am Wochenende haben wir vom Ladies‘ Circle Dortmund knapp 1.400 Päckchen angenommen oder aus Sachspenden selbst gepackt. Manche Päckchen haben wir auch umgepackt; das machen wir, wenn sie zu klein sind oder zu wenig Inhalt haben. Ist ja doof, wenn ein Kind ein ganz großes Paket kriegt und ein anderes nur ein sehr kleines. Aus ganz Deutschland fahren in ein paar Wochen rund 15.000 Geschenkpäckchen los.
Am Tag zuvor hatten wir bereits ein Charity-Frühstück veranstaltet. Das machen wir traditionell zum Ende des Jahres, meist im November, wenn es kalt und trüb wird. Im Seepavillon im Westfalenpark hatten wir an die 80 Gäste; im Preis von 22 Euro war eine Spende für die Neven Subotic Stiftung enthalten. Die Stiftung baut Brunnen und Sanitäranlagen in Äthiopien, so dass Frauen und Kinder nicht mehr viele Kilometer zu einer Wasserstelle laufen müssen. Dadurch haben sie unter anderem Zeit, zur Schule zu gehen.
Außerdem haben uns freundliche Unternehmen – darunter Kaisa-Tec, Biermann Energie und der BVB – Preise für eine Tombole gespendet. Jedes Los kostete 5 Euro. Der Erlös geht auch komplett an die Neven Subotic Stiftung. Wie viel wir spenden können, wissen wir, wenn wir die Rechnung vom Seepavillon erhalten haben.
Herbstspaziergang | Wetter war gut. Das war schön.
Bisschen Gartenarbeit gemacht und erforenes Zeug zum Kompost gebracht. Das war auch gut.
Das U-Boot des Projektmanagements| Diese Woche war ich bei Pro Content, ehemals Medienakademie Ruhr zu Gast. Dort habe ich ein Seminat zum Projektmanagement gehalten. Teilnehmer waren PR-Volontärinnen und -Volontäre.
Zum Einstieg habe ich mit den Leuten die Marshmallow-Challenge gemacht. Das ist ein Teamspiel. Es ließen sich daran aber auch gut die Eigenschaften eines Projekts besprechen: abgeschlossenes Vorhaben, eindeutiges Ziel, begrenzte Ressourcen.
Die Leute haben dabei 18 Minuten Zeit, um aus zehn Spaghetti, Klebeband und Bindfaden einen Turm zu bauen, auf dem sie ein Marshmallow platzieren. Das höchste Marshmallow gewinnt. Wer’s nachmachen will: Die Gewinner am Donnerstag haben 72 Zentimeter erreicht.
Anschließend haben wir über alles Wichtige gesprochen, was Volontärinnen erstmal wissen müssen: Rollen in Projekten, Aufgaben der Projektleitung, Arbeitspakete und Meilensteine und Stakeholder-Management. Wir haben erarbeitet, wie ein gutes Kickoff-Meeting ablaufen sollte, und haben mit dem Project Canvas gearbeitet.
Ich habe auch aus dem Nähkästchen geplaudert: unter anderem darüber, dass es in jedem Projekt ein U-Boot gibt. Darüber werde ich in meinem nächsten Newsletter mal etwas schreiben.
Ruhrpottromantik | Als ich abends vom Fitti nach Hause fuhr, musste ich spontan auf den Hügel steigen. Wegen krasser Pott-Romantik.
Digitale Woche | Gestern Abend hielt ich einen Vortrag. Ich war Teil der #diwodo, der Digitalen Woche Dortmund.
Die Dortmunder Wirtschaftsförderung gibt dabei den Rahmen vor, legt den Zeitraum fest, spricht mögliche Veranstalter:innen an, führt alle Veranstaltungen zu einem Programm zusammen, stellt Räumlichkeiten zur Verfügung und macht ein bisschen Feuerwerk drumherum, unter anderem mit einer Auftakt– und einer Abschlussveranstaltung.
Ich hielt einen Vortrag, in dem ich sagte, dass Digitalisierung mehr ist als Technik und was sie dem Menschen abfordert, welche Rolle Unternehmenskultur spielt und wie man Silos in Unternehmen aufbrechen kann.
Es kamen mehr Leute als erwartet: 18 hatten sich angemeldet, ein paar hatten wieder abgesagt, und am Ende waren wir rund 25. Das war super und hat mich sehr gefreut!
Ich hatte vom Backparadies um die Ecke ein paar Butterbrezen und Brötchen bestellt. Zu trinken gab’s auch, und es war rundherum eine gute Veranstaltung.
Ich finde, dass nicht immer Hunderte von Leuten da sein müssen, damit eine Veranstaltung ein Erfolg ist (auch ein geschäftlicher), und halte es mit dem Open-Space-Motto: Jeder, der kommt, ist der Richtige. Denn ich habe die Erfahrung gemacht, dass man nie vorher wissen kann, woher der nächste Impuls, Ratschlag oder Auftrag kommt. Alles drei kann von einem der fünf Leuten kommen, die da sind – oder von einem von 100. Meistens passiert aber Ersteres.
Danach ging ich noch mit einem paar Leuten zum Digitalschlips im Zum Schlips. Der Schlips hat ein einfaches Konzept: eine Kneipe, zwei Tage geöffnet, drei Getränke. Es gibt Stößchen, Wacholder Tonic und Wasser.
Mit den Schalthebeln im Keller kann man allerdings nur Stößchen oder Wacholder bestellen.
Wir kegelten.
Als ich die Chance hatte, mich an die Spitze zu setzen, war leider die Kegelzeit zu Ende.
Ein schöner Abend mit tollen Menschen, sehr spontan. Das sind Geschäftstermine nach meinem Geschmack. Gerne wieder.
In diesem Kaffeehaus werden anonym Daten verarbeitet. Indem Sie auf „Ja, ich bin einverstanden“ klicken, bestätigen Sie, dass Sie mit dem Datenschutz dieser Website glücklich sind. Dieser Hinweis kommt dann nicht mehr wieder. Datenschutzerklärung
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.