Früher Vogel | Morgenspaziergang in der Heide.

Am Tag zuvor bin ich auf einem morgendlichen Weg zum Kunden über Landstraßen und durch Felder gefahren – im Sonnenaufgang und mit Nebel über der Landschaft. Das war ganz bezaubernd, ich hatte große Lust, auszusteigen und mittendrin zu sein. Nur: Es ging nicht, ich hatte einen Termin.
Deshalb einen Tag später: früher Wecker und auf in die Westruper Heide. Viel Nebel gab es an diesem Tag nicht, dafür war die Nacht nicht kalt genug. Das Licht war trotzdem schön. Und Heidschnucken!





Ach | Mir fiel auf, dass ich den 20. Geburtstag dieses Blogs nicht begangen habe. Er ist allerdings auch schon zehn Monate her. Geburtsstunde des Kännchencafés ist der 6. Januar 2006. Nun – für ein Sektchen und ein Geburtstagsgebäck ist es nie zu spät!
Gesehen | Inside CDU, zweite Staffel. Ich hatte geahnt, dass es schlimm wird zuzusehen, wie die CDU durchs Jahr 2026 stolpert. Dass jedoch nicht nur ihr Vorgesetzter, sondern die ganze Partei Stromberg Level 1000 ist, hatte ich dann doch nicht erwartet. Eine Truppe oppportunistischer Männer mit begrenztem Handlungsrepertoire und der intellektuellen Beweglichkeit eines hüftsteifen 80-Jährigen.
Gelesen | Beim Heibi habe ich gelesen, dass der Bayerische Rundfunk einen Teil seines Fundus‘ veräußert (Übersicht). Es ist allerlei Praktisches dabei: Stühle, Tische, alte Radios, sogar zwei Särge. Außerdem im Angebot: eine fast zwei Meter hohe Banane, eine riesige Wäscheklammer, diverse Sorten menschengroßes Gemüse und Deko-Würste, eine Zapfsäule, ein Streitwagen und ein Reise-Schwan.
Und sonst | Erste Kürbissuppe der Saison, wunderbar cremig. Das Beste: Ich war Gast und musste nichts tun außer essen.
Ich war außerdem auf einer Feier. Es gab Bier von unten. Na sowas! Man stellt das Bierglas auf eine Apparatur, drückt, und von unten strömt das Getränk ins Glas. Meilenstein der Menschheitsgeschichte.

Schweine | Das Dach der Schweinevilla war ein Sanierungsfall. Wenn man es aufklappte, brach es ab. Die Dachpappe bröselte. Der Reiseleiter baute tatkräftig ein neues. Nun können wir wieder aus allen Richtungen Futter anreichen. Die Schweine nahmen keinen Anteil an den Bauarbeiten, sind dem Ergebnis aber zugetan.



Kommentare
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Herrschaftliche Schweine nach dem Motto: „Wir lassen arbeiten.“ Da gab es doch auch Politiker dieser Art…
Ich sage mir: In ihrem Innern sind sie dankbar. Sie können es nur nicht ausdrücken.
Bier von unten halte ich für einen überzeugenden Fortschritt. Klingt zunächst unnötig, ist aber vermutlich genau deshalb zukunftsfähig. Bisschen wie in der CDU…
Wenn oben nichts mehr geht, wird unten gezapft.
Herr Söder, als Food-Influencer, kennt das Produkt bestimmt und kann seien Schwesterpartei an die Errungenschaft heranführen.