Lernen I | Der Reiseleiter hat mir einen Dänisch-Kurs zu Weihnachten geschenkt – weil wir in den vergangenen Jahren häufiger in Dänemark waren und auch in diesem Jahr wieder eine Reise geplant ist.
Ich erzählte es Menschen mit Schwedisch-Hintergrund. Sie reagierten irritiert. Dänisch, also … klar sei das irgendwie eine Sprache. Aber es sei doch sinnvoller, eine richtige Sprache zu lernen, eine schöne, eine, die auch ästhetisch sei, was auf das Schwedische zweifellos zutreffe. Das Dänische hingegen … Sie schauten mich an, wie man jemanden anschaut, der eine total absurde Idee vorgetragen hat.
Ich lerne nun trotzdem Dänisch, erstmal zehn Kursstunden lang.
Lernen II | Ab der kommenden Woche bildet mich das Fraunhofer IAIS außerdem zur KI-Managerin weiter. Es geht darum, wie es gelingt, KI in eine Organisation zu bringen, wie man sie strategisch verankert, nachhaltig umsetzt und dabei gesetzliche sowie ethische Anforderungen verantwortungsbewusst erfüllt.
Ich bekomme nämlich immer wieder mit, dass es nicht am Willen mangelt, Künstliche Intelligenz einzusetzen, sondern daran, wie man es anstellt. Denn einerseits sind KI-Anwendungen auch nur Software, andererseits benötigen sie bestimmte Rahmenbedingungen. Die Inhalte der Fortbildung sind unter anderem: Identifikation von Anwendungsfällen, ihre Spezifizierung, Datenqualität, Datenarchitekturen und Data Governance Frameworks, Kernanforderungen an die IT-Infrastruktur, Risikoklassifizierung, Unternehmensgovernance und Compliance im Kontext der EU-KI-Verordnung.
Ich mache diese Weiterbildung, weil ich bei Unternehmen derzeit eine Lücke sehe: Auf der einen Seite steht die IT, die bereit ist, KI-Projekte umzusetzen. Auf der anderen Seite sind Geschäftsführung, Führunhgskräfte, die Fachabteilungen und die Querschnittsfunktionen (zum Beispiel Recht, Personal und Controlling), die Unsicherheit verspüren, zögerlich sind und denen der Verständnis fehlt, was KI leisten kann und was nicht. Es braucht jemanden, der übersetzt und dafür sorgt, dass gute Entscheidungen getroffen werden, dass man Dinge klug ausprobiert, bei Erfolg dauerhaft implementiert und dasss es Betriebs- und Governance-Prozesse gibt. Es gibt viele Schnittstellen zur Organisationsentwicklung. Ich werde von meinen Erkenntnissen berichten.
Lernen III | Ein Veranstaltungshinweis: In Münster bietet die Volkshochschule einen Tag der Kommunikation an – 28. Februar, 10 bis 16 Uhr. Für eine Tagesgebühr von 39 Euro kann man drei Workshops besuchen – zum Beispiel „Das bringt mich nicht aus der Ruhe! Angriffe und Killerphrasen gekonnt kontern“. Einiges ist schon ausgebucht; es gibt Wartelisten.
Ich kann an dem Tag leider nicht, sonst würde ich hingehen.
Lernen IV | Vergangene Woche war ich drei Tage lang beim Kunden. Der Raum, in dem wir uns die meiste Zeit aufhielten und intensiv arbeiteten, war mit einem CO2-Messgerät ausgestattet.

Die Anzeige motivierte uns zu konsequentem Lüften. Sobald sie über 2.000 stieg, führten wir eine Stoßlüftung durch, die es mit dem Lüftungsregime meiner Großmutter aufnehmen konnte: Jeden Morgen, sommer- wie wintertags, hängte sie die Federbetten aus dem Fenster und ließ einen frischen, sauerländischen Wind durch ihre Wohnung fahren.
Wir hatten keine Federbetten, aber drei Seminartage ohne große Müdigkeitsanfälle. Eine gute Sache, sowas.
Gelesen | Herr Buddenbohm gibt Einblick in die winterlichen Zustände in Hamburg, die dort zu untypisch guter Laune, ja, fast schon zu Enthusiamus führen: Elli, der Abgesang und Wintermärchen, updated version.
Gelesen | Heiko Bielinski geht eisbaden und hat sogar eine Anleitung dazu.
Gehört | Abenteuer Diagnose: Ein Kind muss ständig erbrechen. Meine Güte, was ein Krimi!
Gelesen | Der tägliche Newsletter von Correctiv – diesmal mit der Frage, warum Distanz-Unterricht an den Schulen unterschiedlich gut funktioniert und was ein Winter-erprobtes EU-Land macht.
Feedback | Vor Weihnachten habe ich in einer Organisation einen Transformationsprozess beendet. Knapp eineinhalb Jahre lang habe ich ein Team begleitet, das zu Beginn kein Team war, sondern eine Sammlung von Menschen mit ähnlichem Tätigkeitsprofil. Es ging darum, Strukturen zu schaffen, Zusammenarbeit aufzubauen, Rollen und Verantwortungen zu klären, Vertretung sicherzustellen, die Anzahl der Aushilfskräfte zu reduzieren und das Team zu ermutigen, digitaler zu arbeiten.
Die Kundin hat die Mitarbeitenden jetzt nach Feedback zum Veränderungsprozess gefragt – und auch, wie sie mich und meine Arbeitsweise fanden. Es waren wundervolle Antworten – hier drei davon:
SPITZE!!! Ich habe noch nie ein Seminar, einen Workshop, einen Prozess erlebt, bei dem die Trainerin nie den Faden verloren und alle beisammen gehalten oder zurückgeführt hat wie bei Vanessa. Eine absolute Persönlichkeit, bei der jede Aufgabe Spaß macht. Ich schreibe einen großen Teil des Erfolges der Persönlichkeit von Vanessa zu!
Und:
Die Trainerin war sehr gut organisiert und immer optimistisch. Das hat einem ein gutes und sicheres Gefühl gegeben.
Und:
Ich fand ihre Herangehensweise toll und erinnere mich noch gerne an den ersten Workshop zurück und bin beeindruckt, wie die einzelnen Schritte, die wir gemeinsam gegangen sind, zu diesem Gesamtergebnis geführt haben. Sie hat in meinen Augen einen tollen Job geleistet.
Ich fühle mich erfüllt und beschenkt!
Schweine | Wiedervorstellung des Dicken bei der Tierärztin. Sie stellte eine Besserung des Auges, aber gleichzeitig ein Röcheln am Schwein fest. Das klinge ernst, sagte sie, zusammen mit der Geschichte am Auge könne es eine Leukämie sein, das Schwein fange sich immer mehr ein und versterbe dann – eine typische Schweinekrankheit. Wir machten ein Blutbild. Es gab rasch Entwarnung in Sachen Krebs, aber der Dicke hat einen Infekt. Er bekommt ein Antibiotikum. Sie ahnen gar nicht, was das alles kostet!
Unser Gold-Opa und drei seiner vier Ladies an der Gemüseschale:

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